Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene*


Karrierechancen gestalten: Interdisziplinäres Know-How für verantwortlich und nachhaltig wirtschaftende Unternehmen

In einer Welt, die durch Marktdynamik und Wettbewerb geprägt ist, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, den steigenden Ansprüchen der Kunden nach ressourcenschonender und nachhaltiger Produktion, hohen Sicherheitsstandards und fortschrittlichen Umweltpraktiken gerecht zu werden. Der Bedarf an qualifizierten, innovativen und kreativen jungen Fachkräften, die bereit sind, diese komplexen Herausforderungen anzunehmen, wächst kontinuierlich.

Der Bachelor-Studiengang Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene, B. Sc. greift diese Entwicklungen auf und kombiniert eine solide naturwissenschaftliche Grundausbildung mit spezialisierten Fachkenntnissen und rechtlichen Qualifikationen in den genannten Bereichen. Management- und Kommunikationsfähigkeiten stehen im Fokus, um die Absolvent*innen auf eine erfolgreiche Karriere vorzubereiten, die nicht nur berufliches Engagement, sondern auch persönliche Zufriedenheit und Lebensqualität ermöglicht.

Das interdisziplinär konzipierte Studium öffnet den Weg in verschiedene Branchen und ermöglicht eine schnelle Eingliederung in unterschiedliche berufliche Umfelder. Mit einem flexiblen Studienmodell, das Vollzeit- und berufsbegleitende Optionen umfasst, sowie einer Vielzahl an Wahlmodulen und Zusatzqualifikationen, unterstützt der Studiengang die Studierenden dabei, ihr Wissen zu vertiefen und ihre Karrierewege nach individuellen Präferenzen und Zielen zu gestalten. Alle unsere Absolvent*innen sind daher sehr gut in der Lage, sich in einem dynamischen beruflichen Umfeld zu behaupten. Der Studiengang kann in Vollzeit oder berufsbegleitend studiert werden.

Berufsfelder und Kompetenzen

Die Absolvent*innen des Studiengangs sind für zahlreiche Branchen bestens qualifiziert und finden ihren Weg in verschiedenste Einsatzbereiche – je nach Studienschwerpunkt und Interessen. Sie können beispielsweise als Hygienebeauftragte in der Gesundheits- oder Lebensmittelbranche oder als Qualitäts- oder Umweltbeauftragte in Unternehmen, Behörden oder Forschungseinrichtungen tätig sein.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Abitur, Fachabitur oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung
  • Deutschkenntnisse (Sprachzertifikat Level B2),
  • Nachweis eines achtwöchigen Grundpraktikums (spätestens bis zur Rückmeldung zum vierten Fachsemester)

Detaillierte Informationen finden Sie in der aktuellen Prüfungsordnung oder unter Zulassungsvoraussetzungen.

Bewerbungsfristen und Bewerbungsmodalitäten

Aktuelle Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter Bewerbung und Zulassung. Bewerbungen können online entgegengenommen werden. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester ist in der Regel am 15. Juli des jeweiligen Jahres.

* Die angebotenen Studiengänge sind gemäß §62a HG NRW für ein Studium in Teilzeit geeignet.

 

Erfahrungsberichte von Absolvent*innen

Isabella Lafferty, B.Sc.

Warum haben Sie sich für den Studiengang QUSH an der Hochschule Rhein-Waal entschieden?

Ich habe mein Fachabitur am Berufskolleg Kleve gemacht und wir hatten einen Berufsinformationstag. Dort haben wir einen Flyer von der Hochschule Rhein-Waal bekommen und darin habe ich den QUSH Studiengang entdeckt. Da ich mein Fachabi in Gesundheit und Soziales gemacht habe, passte das für mich sehr gut. Mich hat vor allem der Bereich Umwelt gelockt und dann habe ich mich ziemlich schnell für den Studiengang entschieden. Ich hatte zuvor bei der Bundesagentur für Arbeit einen Test gemacht, welche Studienrichtung zu mir passen könnte, und im Endeffekt kam heraus, dass ich ein Allrounder bin und viele Interessen habe. Da QUSH so breit gefächert ist, passte das einfach perfekt. 

Wie ging es für Sie nach dem Abschluss 2021 beruflich weiter?

Während ich die Bachelorarbeit geschrieben habe, hatte Professor Schumachers eine E-Mail an die QUSH Studierenden geschickt, dass die Planwerkstatt jemanden sucht. Die Stellenanzeige hat sich interessant angehört, weil es um einen neuen Arbeitsbereich im Unternehmen ging. Mich hat das direkt angesprochen, weil ich mir dachte, dass ich neu im Job bin und ich in einen neuen Bereich gut einsteigen und wachsen kann. Ich habe dann meine Bewerbung geschrieben und es hat geklappt. Jetzt arbeite ich seit drei Jahren bei der Planwerkstatt und eine einzige Bewerbung hat für den Berufseinstieg gereicht. 

 

Simon Schott, B.Sc.

Was sollten Studieninteressierte wissen, wenn sie sich für diesen Bachelorstudiengang entscheiden?

Das Studium ist sehr, sehr breit angelegt, d.h. die Fächer umfassen so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann. Von Brandschutz und technischem Gewässerschutz bis zum Personalmanagement, aber auch klassische Fächer wie Chemie und BWL. Wichtig ist vorher zu wissen, dass man irgendwann höchstwahrscheinlich an seine Grenzen stößt. Damit meine ich Folgendes: wenn man z.B. in der Schule Chemie sehr mochte und darin erfolgreich war, dann bleibt man auch diesem Fach und weicht kaum davon ab. Aber beim QUSH Studium studiert man in viele Richtungen und irgendwann kommt immer der Punkt, an dem man an seine Grenzen stößt, weil eine Fachrichtung einem vielleicht nicht so liegt. Man kann das natürlich alles schaffen, aber es ist wichtig zu wissen, dass man nicht einfach locker durchstudieren kann. Darüber hinaus würde ich jedem empfehlen einen Master anzuschließen, um sich entsprechend in eine Richtung zu spezialisieren. Mein Fazit von QUSH ist: Als Aufbaustudium ist QUSH besser geeignet als viele andere Studiengänge und ich habe es nie bereut, diesen Studiengang gewählt zu haben. Ein unheimlicher Vorteil von QUSH ist einerseits, dass die Breite an Themen hilft wenn man in einem Unternehmen ist, in dem man sich über die einzelnen Bereiche hinaus entwickeln kann. Andererseits muss einem auch bewusst sein, dass Unternehmen manchmal noch nicht wissen, was sich hinter diesem Studiengang verbirgt, da es noch nicht immer ein klares Berufsbild gibt. Man ist ja weder Chemikant, Biologe noch ein klassischer Wirtschaftsstudent.

Wenn Sie an Ihre Zeit an der Hochschule Rhein-Waal zurückdenken: Welche Erfahrungen aus Ihrer Studienzeit waren für Sie am prägendsten?

Dazu habe ich mir vorher mal ein paar Gedanken gemacht… Ich muss das ja trennen: Das eine ist das Studentenleben und das andere ist die tatsächliche Studierarbeit. Bei der Studierarbeit sind es wirklich diese spannenden Vorlesungen gewesen und ich merke, dass die Fächer, die mir am schwersten gefallen sind, automatisch bezweckt haben, dass ich mich sehr intensiv darauf vorbereiten musste und davon ist unheimlich viel hängengeblieben, also z.B. von Physik und Chemie. Die andere Sache, die so halb das Studentenleben und halb fachliche Inhalte betrifft, sind die Exkursionen. Wir haben unheimlich viele Exkursionen gemacht, wahrscheinlich werden es zwischen 20 und 30 gewesen sein. Wir sind z.B. mal ein Windrad hochgeklettert oder haben uns eine Wasseraufbereitungsanlage angeschaut. Das war nicht nur sehr abwechslungsreich, sondern hat auch unheimlich Eindruck hinterlassen. Abschließend zum Studentenleben: Wir haben ja mit einer sehr kleinen Hochschule angefangen und dadurch war alles sehr familiär und ich kannte im Grunde jeden, Dozenten wie auch Studierende. Woran ich sehr gern denke, ist die Arbeit im Fachschaftsrat (FSR). Wir hatten damals die Herausforderung den FSR neu zu gründen und ich glaube, der hat sich auch -so wie ich es noch mitverfolge- gut entwickelt. Das ist ein Punkt, den ich gern allen mitgeben möchte, nämlich dass es extrem von Vorteil ist, sich bei diesen Dingen auf irgendeine Weise zu engagieren.

 

Alina Richter, B.Sc.

Welche Kompetenzen haben Sie durch Ihr Studium erworben, die Sie heute gut in Ihrem Beruf einsetzen können?

Während des Studiums ist mir ganz schnell klargeworden, dass viele Herausforderungen oder Probleme nur zu lösen sind, wenn man interdisziplinär denkt und als Team funktioniert. Nicht jeder kann alles wissen und es tut nicht weh, andere um ihre Einschätzungen zu bitten – häufig lernt man dann viele andere Sichtweisen kennen und kann diese gut für sich selbst nutzen.

Die Grundlagen zu den verschiedensten Themenbereichen, die man während des Studiums lernt, helfen viele Zusammenhänge zu verstehen. Beispielsweise helfen die Kenntnisse in der Mikrobiologie sehr, um den Kunden die Prüfberichte des Labors näher zu bringen. Andersherum hat man während des Studiums gelernt, sich in kurzer Zeit Wissen anzueignen. In einigen beruflichen Situationen hilft es daher, wenn man sich schnell einen Überblick über verschiedene Dokumente und Anforderungen machen kann. Abschließend kann ich sagen, dass ich in vielen beruflichen Situationen häufig auf mein Studium zurückgreifen kann.

Welchen Ratschlag würden Sie jetzigen oder zukünftigen Studierenden mitgeben?

Zähne zusammenbeißen und durchhalten, wenn es mal keinen Spaß macht.

Durch das breit gefächerte Studium wird man mit Sicherheit auch Fächer erwischen, die einem keinen Spaß machen, in denen man an seine Grenzen stößt, die einen verzweifeln lassen – aber – am Ende lohnt es sich und man kann stolz sein!

 

Warum haben Sie sich für den Studiengang QUSH an der Hochschule Rhein-Waal entschieden? 

Ich hatte nach meiner Meisterprüfung im Friseurhandwerk über viele Jahre den Wunsch zu studieren. Ohne Abitur war dies jedoch nicht möglich. Es musste sich im Bildungswesen erstmal einiges verändern, um auch ohne Abitur zum Studium zugelassen zu werden. Meine Meisterprüfung wurde zum „Darfschein“, um mich an der Hochschule Rhein-Waal einzuschreiben. 

Bereits vorher hatte ich über die Kolping Akademie ein Fernstudium zur Betriebswirtin des Handwerks absolviert. Betriebswirtschaft ist inhaltlich nicht mein Steckenpferd, aber mir hat die Selbstorganisation im Rahmen des Fernstudiums sehr gut gefallen. 

Ich bin Kleverin, für mich stand deswegen auch fest: wenn wir jetzt eine Hochschule in Kleve haben, dann studiere ich auch da. Für QUSH habe ich mich entschieden, weil ich ein Interesse an Naturwissenschaften hatte, aber es war auch das klassische Ausschlussverfahren. Ich habe mir damals nicht zugetraut, auf Englisch zu studieren, also schied der Großteil der Studiengänge aus. Kindheitspädagogik oder Tourismus kamen für mich inhaltlich nicht in Frage und dann blieben noch Bio Science and Health und QUSH. Qualitätsmanagement hat mir am besten gefallen.

Was möchten Sie unseren Studierenden und Studieninteressierten mitgeben? 

Alle Möglichkeiten, die die Hochschule im Rahmen eines Studiums hinsichtlich Praxiserfahrung und der Anwendung erworbenen Wissens bietet, gnadenlos ausschöpfen! 

Dazu gehören aus meiner jetzigen Sicht (und der rückblickenden Erfahrung als Studentin) neben Praktika und Jobs auch die Lehrgänge zu Schlüsselqualifikationen. Es ist wichtig, die persönlichen Schwächen zu kennen und Potenziale zu stärken. 

In Bewerbungen liest sich ein Lebenslauf mit Praxiserfahrung im Bereich des zukünftigen beruflichen „Wunschwerdeganges“ sehr gut, zudem ist es für die Wahl des eigenen Weges hilfreich, den einen oder anderen beruflichen Bereich nicht nur in der Theorie zu kennen. 

Informationen

Studienort

Campus Kleve

Start des Studiengangs

Zum Wintersemester

Unterrichtssprache

Deutsch

Studiendauer

Regelstudienzeit 7 Semester bei Vollzeitstudium

Studienmodell

Vollzeit oder berufsbegleitend

Abschluss

Bachelor of Science

Vorpraktikum

Mindestens 8 Wochen bis zur Rückmeldung zum 4. Fachsemester

Zulassungsbeschränkung

Nein

Allgemeine Studienberatung

Tel.: 02821 - 806 73 - 360
E-Mail: Studienberatung

 

Fachstudienberatung

Studiengangleitung

Prof. Dr.-Ing.
Rudolf Schumachers
Tel.: (02821) 806 73 - 215
E-mail: Rudolf Schumachers

 

 

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