Isabella Lafferty

 

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Alumna
Isabella Lafferty

Job
Projektleiterin Nachhaltigkeit und Hygiene 

Firma
Planwerkstatt GmbH

Abschlussjahr
2021

Fakultät
Life Sciences

Studiengang
Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene (B.Sc.) 

Zeitpunkt des Interviews
Mai 2024 

 

Warum haben Sie sich für den Studiengang QUSH an der Hochschule Rhein-Waal entschieden?

Ich habe mein Fachabitur am Berufskolleg Kleve gemacht und wir hatten einen Berufsinformationstag. Dort haben wir einen Flyer von der Hochschule Rhein-Waal bekommen und darin habe ich den QUSH Studiengang entdeckt. Da ich mein Fachabi in Gesundheit und Soziales gemacht habe, passte das für mich sehr gut. Mich hat vor allem der Bereich Umwelt gelockt und dann habe ich mich ziemlich schnell für den Studiengang entschieden. Ich hatte zuvor bei der Bundesagentur für Arbeit einen Test gemacht, welche Studienrichtung zu mir passen könnte, und im Endeffekt kam heraus, dass ich ein Allrounder bin und viele Interessen habe. Da QUSH so breit gefächert ist, passte das einfach perfekt. 

Was war das Thema Ihrer Bachelorarbeit?

Das Thema meiner Bachelorarbeit war die Legalisierung von Cannabis unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte von Qualität, Umwelt und Sicherheit. Ich habe eine Umfrage durchgeführt, bei der auch unglaublich viele Leute mitgemacht haben, habe ein paar Bundestagsabgeordneten geschrieben und mir Interviews von Politkern zu dem Thema angeschaut. Ich hatte wirklich Spaß die Bachelorarbeit zu schreiben und kann nur empfehlen, dass man sich ein Thema aussucht, mit dem man sich für drei Monate auch jeden Tag beschäftigen mag. 

Wie ging es für Sie nach dem Abschluss 2021 beruflich weiter?

Während ich die Bachelorarbeit geschrieben habe, hatte Professor Schumachers eine E-Mail an die QUSH Studierenden geschickt, dass die Planwerkstatt jemanden sucht. Die Stellenanzeige hat sich interessant angehört, weil es um einen neuen Arbeitsbereich im Unternehmen ging. Mich hat das direkt angesprochen, weil ich mir dachte, dass ich neu im Job bin und ich in einen neuen Bereich gut einsteigen und wachsen kann. Ich habe dann meine Bewerbung geschrieben und es hat geklappt. Jetzt arbeite ich seit drei Jahren bei der Planwerkstatt und eine einzige Bewerbung hat für den Berufseinstieg gereicht. 

Sie arbeiten bei der Planwerkstatt GmbH als Projektleiterin Nachhaltigkeit und Hygiene. Wie kann man sich Ihren Arbeitsalltag vorstellen? 

Die Planwerkstatt arbeitet als Dienstleister für unterschiedliche Kunden und ursprünglich ist es ein Architekturbüro, aber wir haben drei Standbeine. Wir kümmern uns um temporäre Architektur für Veranstaltungen, Hochbau und den Nachhaltigkeitsbereich.

Den Teil Hygiene gibt es aktuell nicht mehr wirklich, das war vor allem während der Corona Pandemie wichtig. Damals haben wir Corona Testungen gemacht und Hygienekonzepte für Veranstaltungen geschrieben. Jetzt fokussiere ich mich auf den Nachhaltigkeitsbereich und der setzt sich aus zwei Hauptaufgaben zusammen: einerseits aus dem Carbon-Tracking, also dass wir den CO2-Fußabdruck für eine Veranstaltung berechnen, und aus dem Nachhaltigkeitsconsulting. Dafür schauen wir uns die Veranstaltung genau an, machen eine IST-Aufnahme, und geben Vorschläge, was verbessert werden könnte, um z.B. im nächsten Jahr die Menge an CO2 zu reduzieren. 

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job besonders? 

Das Team! Wir sind so um die 15 Mitarbeiter und es ist ein ganz tolles familiäres Verhältnis. Ich finde das super wichtig, weil man doch wirklich viel Zeit auf der Arbeit verbringt. Außerdem mag ich Aufgaben oder neue Tools, bei denen ich etwas weiterentwickeln kann. 

Welche Kompetenzen haben Sie durch Ihr Studium erworben, die Sie heute gut in Ihrem Beruf einsetzen können?

Auf jeden Fall das selbstständige Arbeiten. Man wird fast täglich mit neuen Situationen konfrontiert und man will ja auch nicht jedes Mal zu seinem Vorgesetzten rennen, sondern selbst erstmal versuchen einen Lösungsweg zu finden oder wenigstens einen Vorschlag zu erarbeiten, wie man mit der Situation umgehen könnte. 

Durch die vielen Gruppenarbeiten und Projekte konnte ich meine Kommunikations-Skills verbessern und das hilft mir jetzt sehr bei der Kommunikation mit Kunden, anderen Dienstleistern, aber auch Kollegen. Fachlich musste ich für meinen Arbeitsbereich viel Neues lernen, da konnte ich nicht ganz so viel aus dem Studium anwenden. 

Welchen Ratschlag würden Sie jetzigen oder zukünftigen Studierenden mitgeben?

Studiert QUSH! Es ist ein toller, abwechslungsreicher und vielfältiger Studiengang und ihr findet auf jeden Fall anschließend einen Job. Lasst euch von den Fächern Physik und Chemie nicht abschrecken, da kommt man irgendwie durch, wenn man das nicht schleifen lässt. Und ansonsten genießt einfach die Studienzeit und den schönen Campus, weil es echt schnell umgeht.