TRAM

transnationale Arbeitsmigration in der Euregio

Hintergrund

Arbeitsmigrant*innen machen einen erheblichen Anteil der Beschäftigten in der Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft in der Euregio Region aus. Die Arbeits- und Lebenssituation vieler transnationaler Arbeitsmigrant*innen ist sehr prekär, in der Grenzregion ermöglichte eine unübersichtliche rechtliche Lage die Ausbeutung transnationaler Arbeitsmigrant*innen.

Zielsetzungen

  • TRAM untersucht erstmals umfassend die Erfahrungen transnationaler Arbeitsmigrant*innen in Fleischwirtschaft und Landwirtschaft, die auf der deutschen Seite der Grenze in der Euregio Rhein-Waal leben und in den Niederlanden sowie in Nordrhein-Westfalen beschäftigt sind
  • Aufbau grenzüberschreitender Austauschstrukturen für die soziale Beratung 

 

Ergebnisse

  • Erkenntnisse zur Lebenssituation und Arbeitssituation transnationaler Arbeitsmigrant*innen in der Euregio/NRW
  • Entwicklung von Modellen für Gute Arbeit und Gutes Wohnen für transnationale Arbeitsmigrant*innen
  • Aktionsplan grenzüberschreitende soziale Beratung

 

Gefördert im Rahmen von Interreg VI A

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Aktuelles

  • Am 11. Juni 2024 von 13:30 bis 17:00 Uhr findet das erste Field Lab Wohnen und Zusammenleben an der Radboud Universität in Nijmegen statt und ist auch online zugänglich (mit Einschränkungen). Die Arbeitsgruppe ‚Wohnen und Zusammenleben/Huisvesting en Samenleben‘ im Projekt TRAM führt das erste Field Lab durch. Das Fieldlab Wohnen und Zusammenleben lädt dazu ein, Engpässe und Lösungen zur Unterbringung von Arbeitsmigrant*innen in der Euregio zu diskutieren. Vertreter*innen unterschiedlicher niederländischer und deutscher Kommunen werden ihre Erfahrungen mit verschiedenen eingesetzten Instrumenten austauschen. Auch werden Ideen für weitere Maßnahmen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit gesammelt. Interessierte können sich unter runomi@ru.nl anmelden. 
  • Am 27. Juni von 14:00 bis 16:00 Uhr findet der zweite Teil des ersten Field Labs Soziale Beratung im Fakultätsraum der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie (Raum 02 01 015) an der Hochschule Rhein-Waal statt und ist auch online zugänglich (mit Einschränkungen). Die Arbeitsgruppe ‚Soziale Beratung/ Sociale begeleiding‘ im Projekt TRAM führt im Anschluss an die erste Sitzung im Field Lab der AG im Februar, bei der ein erstes Kennenlernen stattgefunden hat, eine zweite Sitzung durch. Im Field Lab ‚Soziale Beratung/ Sociale begeleiding‘ findet ein grenzüberschreitender Austausch von sozialen Beratungsstellen auf beiden Seiten der Grenze in der Euregio, die Beratung für transnationale Arbeitsmigrant*innen anbieten anbieten, statt.  Es werden spezifische Beratungsfälle, gerade auch in ihren grenzüberschreitenden Dimensionen, besprochen. Außerdem werden Inhalte für die erste Law Clinic geplant. Interessierte Einrichtungen, die Beratung in der Euregio Region anbieten, melden sich bitte bei Maria Sarmiento-Gonzalez (Maria-Angelica.Sarmiento-Gonzalez@hsrw.org).
  • Am 4. Juli 2024 von 14:00 bis 16:00 Uhr findet das erste Field Lab der Arbeitsgruppe ‚Arbeit und Betriebe/ Werk en bedrijven‘ im Projekt TRAM statt. Im ersten Treffen soll ein Workshop zur guten Arbeitgeberschaft mit dazugehörigen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Arbeiterbindung und Bedürfnisse von Arbeitsmigrant*innen geplant werden. Das Treffen findet im Fakultätsraum der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie (Raum 02 01 015) an der Hochschule Rhein-Waal statt und ist auch online zugänglich (mit Einschränkungen). Interessierte Einrichtungen, die in NRW oder den Niederlanden Arbeitsmigrant*innen im landwirtschaftlichen Bereich beschäftigen oder mit diesen in ihrer Arbeit zu tun haben, melden sich bitte bei Maria Sarmiento-Gonzalez (Maria-Angelica.Sarmiento-Gonzalez@hsrw.org). 

 

Veranstaltungen und Presse

  • Am 18.04. wurde der Projektbericht des TRAM-Pilotprojekts "Arbeitsmigration zwischen den Grenzen - Arbeits- und Lebenssituation von Arbeitsmigrant*innen in relevanten Sektoren in der Euregio Region Rhein-Waal" vor dem Ausschuss Bauen, Wohnen und Digitalisierung des Landtags NRW präsentiert. Der Bericht kann nun im Segment Downloads unter https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/fakultaeten/gesellschaft-und-oekonomie/forschung/forschungsprojekte/arbeitsmigration-zwischen-den heruntergeladen werden.
  • Am 22.02.2024 fand in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung das erste Field Lab zum Themenbereich Soziale Beratung statt. 
  • Am 01.02.2024 fand die öffentliche Eröffnungsveranstaltung des Projekts TRAM im Euregio Forum der Euregio Rhein-Waal in Kleve statt. Mehrere Medien berichteten über die Veranstaltung, darunter https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/leiharbeiter-ausbeutung-hochschule-kleve-100.html (Deutsch) und https://www.youtube.com/watch?v=1JAkHigrCnQ (Niederländisch)
  • Am 6.12.2023 wurde das Projekt auf der Grenzlandkonferenz in Nijmegen im Workshop "Unterstützung von Arbeitsmigranten" vorgestellt
  • Am 30.11.2023 wurde das Projekt beim Laboratorium Niederrhein in Wesel vorgestellt. Hierüber berichtete auch die NRZ: https://www.nrz.de/staedte/kreis-wesel/niederrhein-beim-menschenhandel-nicht-wegsehen-id240748826.html
  • Am 24.11.2023 hat an der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie, Hochschule Rhein-Waal, das Drittmittelprojekt „TRAM – transnationale Arbeitsmigration in der Euregio“ mit einer Kick-off Veranstaltung gestartet. Das im Rahmen von Interreg VI geförderte Vorhaben wird unter der Projektleitung von Prof. Dr. Ingrid Jungwirth in einer Kooperation zwischen Hochschule Rhein-Waal (Wissenschaftliche Mitarbeit Marius Glassner), der Radboud Universiteit (Dr. Pascal Beckers und Dr. Anita Böcker) sowie der Gemeente Apeldoorn (Iezte Oostinga) und Euregio Rhein-Waal (Andreas Kochs) bis 2026 durchgeführt. Umfassende Zielsetzung von TRAM ist die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von transnationalen Arbeitsmigrant*innen in der Euregio, indem grenzüberschreitende Austauschstrukturen für die soziale Beratung aufgebaut werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://idw-online.de/de/news826502

Projektpartnerinnen

Hochschule Rhein-Waal, Radboud Universiteit, Gemeente Apeldoorn, Euregio Rhein-Waal

 

       

    

 

Projektleitung

Prof. Dr. Ingrid Jungwirth
Professorin für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Diversität und Inklusion

ingrid.jungwirth@hochschule-rhein-waal.de

Wissenschaftliche Mitarbeit

Marius Glassner

marius.glassner@hochschule-rhein-waal.de

Studentische Mitarbeit

Priscilla Owell

priscillla.owell@hochschule-rhein-waal.de 

Maria-Angelica Sarmiento-Gonzalez

maria-angelica.sarmiento-gonzalez@hochschule-rhein-waal.de 

Kooperationspartner*innen

Anita Böcker, Pascal Beckers (Radboud Universiteit, NL)

Ietze Oostinga (Gemeente Apeldoorn, NL)

Andreas Kochs (Euregio Rhein-Waal, D)

 

Laufzeit

06/23 – 05/26