Campus Kleve

Studieren und Leben am Spoykanal

Es ist nicht einfach nur ein Hochschulbau. Die 19 Gebäude mit insgesamt 48.000 Quadratmetern Grundfläche, die da so schneeweiß und einladend entlang des Spoykanals stehen, sollen Brücken bauen – zwischen über 7.200 Studierenden aus über 120 Ländern der Welt, aber auch zwischen der neuen Hochschule Rhein-Waal und den Menschen in Kleve. Denn nicht umsonst stehen die Gebäude auf dem alten, sechs Hektar großen Hafengelände, fußläufig von der Innenstadt. Die Promenade lädt nicht nur Studentinnen und Studenten ein, sondern auch Klever Bürger, die bereits seit Januar 2010 immer wieder am zwei Kilometer langen Bauzaun standen und staunten, in welch rasantem Tempo die neue Hochschule wuchs, während bis zu acht Kräne gleichzeitig auf dem Gelände im Einsatz waren. Bauherr ist der Kreis Kleve.

Zwischen den weißen Gebäuden ragt in rotem Backstein das unter Denkmalschutz stehende alte Speichergebäude empor. Heute dient es als „Wissensspeicher“– mit 3.000 Regalmetern Büchern und Onlinezugriff auf zahlreiche Datenbanken und Internetpublikationen, die das Wissen der Welt beinhalten, dem Student Service Center im Erdgeschoss und dem Sprachenzentrum in einem der oberen Stockwerke. Außerdem dominiert das elegante Hörsaalgebäude mit seiner riesigen Freitreppe den neuen Campus Kleve. Das Campus-Forum ist mit 20 Metern Höhe und fast 40 mal 40 Metern Kantenlänge das herausragende Gebäude am Hafen. Alleine das Audimax fasst 500 Menschen. Neben dem Hörsaalzentrum im Osten und dem „Wissenspeicher“ mit Bibliothek und Sprachenzentrum ist die Mensa am Wendebecken des Spoykanals eine Art drittes Zentrum des Campus – übrigens mit Terrasse und begehbarem Dachbereich. Außerdem gibt es ein Parkhaus und natürlich eine Brücke über den Spoykanal, die beide Campus-Seiten miteinander verbindet.