Die Vorteile von Open Access sind vielfältig:

  • höhere Reichweite und höhere Zitationsquote (Impact) von Publikationen
  • Verwertungsrechte von Veröffentlichungen verbleiben bei Autor*innen
  • bessere Auffindbarkeit von Dokumenten über Suchmaschinen und andere Webservices
  • langfristige Verfügbarkeit von Dokumenten durch persistente Identifikatoren (z.B. URN, PURL, DOI)

Im Zuge sogenannter Transformationsverträge können Publizierende Open Access in zahlreichen renommierten Zeitschriften publizieren. Um den Publikationsbereich weiter auszubauen, steht ein Publikationsfonds für Ausgaben im Zusammenhang mit Open-Access-Publikationen bereit. Über den hauseigenen OPUS Publikationsserver können wissenschaftliche Materialien primär  veröffentlicht (Goldener Open Access) oder als sogenannte Zweitveröffentlichung (Grüner Open Access)  archiviert werden.

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Wissenschaftlicher Standard

Transformationsverträge

Im Zuge der Open-Access-Transformation des wissenschaftlichen Publikationswesens spielen sogenannte Transformationsverträge, auch Publish-and-Read-Verträge genannt, eine wesentliche Rolle.

Im Rahmen bestehender Transformationsverträge trägt der Publikationsfonds aktuell für Publikationen in Hybrid-Journals alle Publikationsgebühren. Eine teilweise Förderung von Publikationsgebühren für Publikationen in Gold-Open-Access-Journals kann beim Publikationsfonds beantragt werden.

Aktuelle Transformationsverträge der HSRW

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Publikationsfonds

Gerade an forschungsstarken Hochschulen wie der Hochschule Rhein-Waal verursachen Publikationsgebühren durch die Zunahme von Open-Access-Publikationen steigende Kosten für die wissenschaftliche Informationsversorgung.

Um den Publikationsbereich weiter auszubauen, steht mit dem Haushaltsjahr 2023 an der Hochschule Rhein-Waal deshalb erstmals ein Budget für Ausgaben im Zusammenhang mit Open-Access-Publikationen bereit. Dieser Publikationsfonds umfasst 100.000 € und steht, verwaltet von der Bibliothek, ab sofort zur Verfügung.

  • Der Publikationsfonds fördert Open-Access-Veröffentlichungen (Gold, Diamond, Transformationsverträge) in anerkannten wissenschaftlichen Publikationsorganen.
  • Grundsätzlich sind alle Hochschulangehörigen förderberechtigt. Im Fokus steht die wissenschaftliche Arbeit von Forschenden, es können aber auch studentische Forschungsarbeiten gefördert werden.
  • Der Publikationsfonds soll ausschließlich Veröffentlichungen dienen, für die anderweitig, beispielsweise bei Forschungsförderorganisationen, keine Publikationszuschüsse bewilligt werden können.
  • Die maximale Förderhöhe beträgt 2.900€ (netto). Es sind nur Publikationsgebühren (Article/Book Processing Charges, kurz APCs/BPCs) förderfähig, keine darüberhinausgehenden Kosten.


OPUS Publikationsserver

Der OPUS Publikationsserver dient allen Angehörigen der Hochschule Rhein-Waal als Plattform zur kostenlosen, elektronischen Veröffentlichung von wissenschaftlichen Materialien, die im Rahmen von Forschung und Lehre an der Hochschule entstehen.

Die elektronischen Dokumente erhalten dauerhafte und zitierfähige Adressen (URN) und werden über nationale und internationale Bibliothekskataloge, Suchmaschinen sowie andere Nachweisinstrumente erschlossen und verfügbar gemacht.

Damit fördert die Bibliothek den offenen und weltweiten Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen der Hochschule Rhein-Waal im Sinne von Open Access sowie eine Grenzen überschreitende Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung.

Wichtige Publikationstypen im Überblick