Warum FDM?

Forschungsdaten sind der Grundstoff wissenschaftlichen Arbeitens – ihre strukturierte Handhabung trägt zu einem ressourcenschonenden, qualitätsorientierten und transparenten Forschungsprozess wesentlich bei. Forschungsdatenmanagement (FDM) unterstützt Sie dabei, die zunehmenden Vorgaben von Forschungsförderungsorganisationen oder Kooperationspartner*innen zu erfüllen.

FDM ist dabei kein starres Gerüst, sondern eine Reihe von Entscheidungen, die Sie für Ihr Forschungsvorhaben individuell treffen und unter Berücksichtigung fachspezifischer Besonderheiten anpassen können. Insgesamt erleichtert ein planvoller Umgang mit Forschungsdaten wissenschaftliches Arbeiten und erhöht die Chancen zur Einwerbung von Fördermitteln.

Sie haben Fragen zum Umgang mit Forschungsdaten?

  • Datenrecherche
  • Datenmanagementpläne
  • Speicherung
  • Datenbereinigungs-Tools
  • Datenanalyse-Tools
  • Kollaborations-Tools
  • Datendokumentation
  • Datenpublikation
  • Archivierung

Kontaktieren Sie das Team Forschungsdienste der Bibliothek. Wir beraten Sie gerne zu den genannten Themen und unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Tools und Plattformen für Ihr Forschungsvorhaben:

Forschungsdaten(at)hochschule-rhein-waal.de

12 Argumente für Forschungsdatenmanagement

#1

Frühzeitige Reflexion und Bestimmung des Umgangs mit Forschungsdaten über die Dauer eines Forschungsprojekts.

#2

Sicherstellung der Nutzbarkeit von Daten, auch bei Personalwechsel durch aussagekräftige Dokumentation.

#3

Vermeidung redundanter Datenerhebungen durch Nachnutzung bereits bestehender Datensets.

#4

Schutz vor Datenverlust durch die Auswahl von geeigneten Speicherstrategien und -medien.

#5

Vereinfachung kollaborativen Arbeitens aller Projektbeteiligten durch Nutzung geeigneter Plattformen.

#6

Erfüllung der – zunehmend strikteren – Vorgaben der Forschungsförderungsinstitutionen.

#7

Einhaltung der "Grundsätze für die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der Hochschule Rhein-Waal".

#8

Erfüllung der Verlagsvorgaben, die zunehmend auch eine Veröffentlichung der dazugehörenden Forschungsdaten fordern.

#9

Höhere Sichtbarkeit von Forschungsergebnissen und Steigerung der wissenschaftlichen Reputation.

#10

Datenoffenheit steigert Sichtbarkeit und Zitierung eigener Forschung und öffnet Wege zu Datennachnutzung und Arbeitsteilung.

#11

Förderung von Austausch und wissenschaftlicher Kooperation über Disziplinengrenzen hinweg.

#12

Transparenz und Qualitätssicherung von Forschung durch Nachvollziehbarkeit auf Grundlage dokumentierter Forschungsdaten.

Was sind Forschungsdaten?

Forschungsvorhaben können viele verschiedene Formen annehmen. Ebenso vielfältig können die der Forschung zugrundeliegenden Daten sein: Umfrage- und Beobachtungsdaten, Labor- und Messwerte, Texte und audiovisuelle Daten, Simulationen, um nur einige zu nennen.

Unabhängig vom jeweiligen Typ gilt, dass ein strukturierter, fachadäquater Umgang mit Forschungsdaten zur nachhaltigen und qualitätsorientierten wissenschaftlichen Praxis beiträgt.

Forschungsdatenmanagement in der Praxis

Der strukturierte und auf Nachnutzbarkeit bedachte Umgang mit Forschungsdaten spielt in Forschungsvorhaben eine wichtige Rolle. In verschiedenen Phasen Ihrer Arbeit unterstützt Sie das Team Forschungsdienste der Bibliothek mit lösungsorientierten FDM-Serviceangeboten, um Ihre Forschungsdaten auffindbar, verfügbar, interoperabel und nachnutzbar – kurz: FAIR – zu machen. Kontaktieren Sie uns bei Unterstützungsbedarf zu den nachfolgenden Aspekten gerne unter Forschungsdaten(at)hochschule-rhein-waal.de.

Die frühzeitige Planung des Umgangs mit Forschungsdaten spart nicht nur Zeit und Arbeit, sondern bereitet auch der Sichtbarkeit und dem Transfer Ihrer Forschungsleistungen den Weg. Zudem stellen auch Organisationen der Forschungsförderung vielfach Vorgaben zum Forschungsdatenmanagement auf, deren Erfüllung für eine erfolgreiche Antragstellung essentiell ist. Ein Datenmanagementplan (DMP) ist in der Planungsphase (und darüber hinaus) daher ein nützliches, teilweise obligatorisches Dokument. Eine Orientierungshilfe zur Erstellung eines DMPs (inkl. Links zu Mustervorlagen und Beispielen aus der Praxis) bietet Ihnen der DMP-Wegweiser der HSRW, einen ausfüllbaren Mustertext der DMP-Grundriss der HSRW.

Die Veröffentlichung von Forschungsdaten unter einer freien Lizenz ergänzend zu wissenschaftlichen Textpublikationen ist mittlerweile gängig. Dies eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Daten aus vorangegangenen Projekten nachzunutzen, z.B. zur Erweiterung der eigenen Datenbasis oder als Vergleichswerte. In zahlreichen Datenrepositorien sind Vorarbeiten zugänglich.