Ein Kind schaut durch ein Mikroskop. Ein anderes schaut ihm dabei zu.

Kita in Goch freut sich über erneute Zertifizierung im „Netzwerk Kinde

Das „Netzwerk Kinder forschen! Kreis Kleve“ an der Hochschule Rhein-Waal ist lokaler Netzwerkpartner der „Stiftung Kinder forschen“. Die Netzwerkkoordinatorin der Hochschule, Barbara Maué, konnte nun einer Einrichtung in Goch im Rahmen der erneuten Zertifizierung zu ihrer Vorreiterrolle im Bereich


Die Evangelische Integrative Kindertagesstätte in Goch engagiert sich schon seit mehr als 15 Jahren im „Netzwerk Kinder forschen! Kreis Kleve“. Sie ist seit den Anfängen im Kreis Kleve dabei und damit die erste Kita im Kreis, die bereits die 7. Zertifizierung in Folge erzielt hat. Die Zertifizierung ist erneut für zwei Jahre gültig. Die Kita hat schon sehr früh damit begonnen, dafür zu sorgen, dass Bildungsinhalte aus MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik) oder BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) fester Bestandteil im Alltag der Kinder sind. Dazu nehmen die pädagogischen Fachkräfte an entsprechenden Fortbildungen teil. 

Bei der Übergabe des Zertifikats beglückwünschte Barbara Maué, Netzwerkkoordinatorin an der Hochschule Rhein-Waal, die Kita ganz herzlich zu ihrer Vorreiterposition: „Das Engagement der Einrichtung ist vorbildlich. Als das Netzwerk startete, war sie eine der ersten im Kreis Kleve, die sich sofort auf den Weg zum Forschen und MINT-Entdecken gemacht hat. Und sie ist kontinuierlich dabeigeblieben, hat das Team fortgebildet und immer wieder neue Ideen umgesetzt. Darüber freue ich mich sehr. Herzlichen Glückwunsch zu 15 Jahren Entdecken und Forschen entlang von Kinderfragen!“

Bei der Erlangung des Zertifikats bildet das kontinuierliche Entdecken und Forschen mit den Kindern orientiert an ihren Alltagsfragen den Schwerpunkt. Wichtig sind dabei die Rahmenbedingungen der Kita sowie Kooperationen mit außerschulischen Lernorten und das partizipatorische Vorgehen bei der Auswahl der zu erforschenden Themen und beim Forschen selbst. „Diese Kontinuität beim Entdecken und Forschen mit einem so großen Team von acht Gruppen an zwei Standorten ist nur möglich, wenn wirklich alle mitziehen! Das ist schon eine tolle Sache“, so die Kita-Leitung Esther Müller. Auch Eltern werden miteinbezogen – dank Schuhkartons mit Materialien zum Mitnehmen, die es erlauben, zu Hause mit den Kindern kleine Forschungsaufgaben zu bearbeiten. Zur Feier des Tages waren in der Kita Stationen zu den „MINTmachTagen“ aufgebaut, eine bundesweite Aktion der „Stiftung Kinder forschen“ für gute frühe MINT-Bildung.

Autor*in
Jana Zöller
Ansprechperson
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