Willkommen zum Wintersemester 2026/27…
…und der psychologische Beratungsservice für Studierende ist weiterhin für euch da.
Wenn du aufgrund deiner aktuellen emotionalen oder sozialen Situation individuelle psychologische Unterstützung benötigst, kannst du einen Beratungstermin bei Pia Weigelt-Lindemann (Dipl.-Psychologin) per E-Mail anfragen.
Die Beratungsgespräche finden dienstags, mittwochs oder donnerstags statt - sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch, persönlich, online oder telefonisch. Bitte rechne mit Wartezeiten auf einen Termin von bis zu 4 Wochen.
Darüber hinaus bieten wir regelmäßig Workshops und Kleingruppenangebote an, die von der Kunsttherapeutin und Kulturpsychologin (M.A.) Stefanie Dennstedt begleitet werden. Bei Interesse freuen wir uns ebenfalls über deine Kontaktaufnahme per E-Mail.
Typische studiumsnahe Themen in der Beratung und den Workshops sind zum Beispiel: Überlastungsgefühle, Entscheidungskonflikte sowie Motivations‑, Aufmerksamkeits‑ oder Konzentrationsprobleme, ebenso Selbstzweifel oder depressive Verstimmungen, Prüfungs‑, Zukunfts‑ oder andere Ängste und Anspannung und Stress allgemein. Auch Themen wie familiäre oder Beziehungsprobleme, Einsamkeitsgefühl, Schwierigkeiten in sozialen Situationen, Probleme mit Sucht‑, Ess‑ oder Schlafverhalten können besprochen werden.
Wichtig für dich zu wissen:
Psychologische Beratung ist und ersetzt keine Psychotherapie!
Neben Einzelberatungen bietet der psychologische Beratungsservice für Studierende interaktive Workshops und Kleingruppenformate zu wechselnden Themen an. Hier findest du Informationen zu unseren aktuellen Semesterreihen und Aktionstagen.
In unseren psychoedukativen Formaten verbinden wir wissenschaftlich fundierte Inhalte mit praxisnahen Methoden aus Beratung, Kunsttherapie und Yoga. Die Veranstaltungen vermitteln dir nicht nur hilfreiche Strategien zur Selbstorganisation, zur emotionalen Stabilisierung und zur Stärkung persönlicher Ressourcen, sondern bieten auch Raum für Austausch, Reflexion und individuelle Lösungsstrategien.
Ziel ist es, deine psychische Gesundheit zu fördern und dich dabei zu unterstützen, dein Studium selbstbewusst und erfolgreich zu gestalten.
Das Angebot richtet sich an Studierende der Hochschule Rhein-Waal. In den Kursen berichten Teilnehmer*innen häufig von persönlich bedeutsamen Erlebnissen. Diese privaten Inhalte werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Diese Haltung erwarten wir auch von dir. Unsere psychoedukativen Angebote werden von der Kunsttherapeutin und Kulturpsychologin (M.A.) Stefanie Dennstedt durchgeführt und begleitet.
Wenn du noch Fragen zu unseren Angeboten hast, kontaktiere sie gerne per E-Mail.
Du möchtest einen Beratungstermin mit dem psychologischen Beratungsservice für Studierende vereinbaren?
Schreibe eine E-Mail an >psych-contact@hochschule-rhein-waal.de<. Anschließend bekommst du eine Antwort-E-Mail von Pia Weigelt-Lindemann (Dipl.-Psych.) mit detaillierten Informationen darüber, wie du Beratungstermine vereinbaren kannst. Bitte verwende deine Hochschul-E-Mail-Adresse zur Kommunikation.
Im Erstgespräch (Dauer ca. 50 Minuten) schilderst du dein(e) Anliegen und stellst die dir wichtigen Fragen. Wir verschaffen uns gemeinsam einen Überblick über deine Studien‑ und Lebenssituation, deine Themen sowie deine Wünsche und Ziele. Du entscheidest, was und wie viel du teilen möchtest.
Wichtig zu wissen:
Die Beratungen sind kostenfrei.
Die Inhalte der Beratungen sind vertraulich und unterliegen der professionellen (psychologischen/medizinischen) Schweigepflicht - auch gegenüber anderen Mitarbeitenden der Hochschule.
Wenn du möchtest, kannst du Folgetermine buchen. Üblich sind insg. 1 bis 6 Sitzungen. Du kannst die Beratung jederzeit beenden oder später fortsetzen.
Ziel der Beratung ist, dass du eigenen Ressourcen, Handlungsspielräume und passenden Lösungsstrategien erkennst oder entwickelst – dazu reichen oft wenige Beratungsgespräche aus.
Psychologische Beratung ist und ersetzt keine Psychotherapie!
Wenn du (längerfristige) therapeutische Unterstützung möchtest, informieren wir dich über Möglichkeiten und unterstützen dich bei der Suche nach niedergelassenen Psychotherapeut*innen, Einrichtungen oder Selbsthilfegruppen.
Du suchst einen Therapieplatz für eine ambulante Psychotherapie?
Um eine ambulante Psychotherapie zu beginnen, musst du zuerst eine “psychotherapeutische Sprechstunde” wahrnehmen. Hierzu musst du gesetzlich (oder privat) krankenversichert sein. Kontaktiere einfach direkt eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten deiner Wahl – telefonisch oder persönlich, mit oder ohne Überweisung deines Hausarztes/deiner Hausärztin - und vereinbare einen ersten Termin. Nimm zum Termin unbedingt auch deine Krankenkassenkarte mit. Nach dieser “psychotherapeutischen Sprechstunde” erhältst du eine Empfehlung für das weitere Vorgehen.
Zur Suche findest du hier seriöse Webseiten von Institutionen des deutschen Gesundheitswesens, die kostenlos bei der Therapeut*innensuche helfen und über Psychotherapie informieren.
Klappt es nicht, in Eigeninitiative einen ersten Termin zu bekommen, unterstützt dich auf Wunsch die “Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein”. Sie vermittelt innerhalb von vier Wochen einen Termin für eine "psychotherapeutische Sprechstunde". Dabei kannst du aber weder die behandelnde Person noch den Termin frei wählen. Vielleicht versuchst du daher zuerst, bei deiner Wunschpraxis direkt einen Termin zu vereinbaren? Weitere Infos findest du hier.
Akute psychische Krise oder psychiatrischer Notfall? Hole dir sofort Hilfe!
Wenn du dich überfordert fühlst, starke Ängste erlebst, die Kontrolle zu verlieren glaubst, keinen Lebensmut mehr hast oder nicht mehr zwischen Realität und Gedankenwelt unterscheiden kannst, sprich mit einer dir vertrauten Person und suche umgehend professionelle Hilfe.
Du kannst dich wenden an:
- Hausarzt / Hausärztin: anrufen oder direkt hingehen
- Ärztlicher (psychiatrischer) Bereitschaftsdienst: 116 117 anrufen
- Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 anrufen
- Nightlines (von Studierenden für Studierende): nightlines.eu/erreichbarkeit/
- Krisenchat (junge Menschen, Chat): krisenchat.de/?chatOverlay=true
Für Angehörige oder Freundeskreis: falls ihr eine akute psychische Krise einer euch nahestehenden Person mitbekommt und unsicher seid, was zu tun ist oder wie ihr helfen könnt, lasst euch ebenfalls bei o. g. Kontakten beraten! Die Beratung ist auf Deutsch und oft auch auf Englisch verfügbar (abhängig vom Dienst).
Bei akuten suizidalen Gedanken oder Handlungsabsichten – oder wenn eine unmittelbare Gefahr für dich oder andere besteht – rufe sofort 112 (Rettungsdienst) oder 110 (Polizei) an. Du kannst auch die nächstgelegene psychiatrische Fachklinik anrufen:
- Kreis Kleve:
LVR Klinik Bedburg-Hau,
Bahnstraße 6,
47551 Bedburg-Hau,
Tel.: 02821-81-0
St. Nikolaus-Hospital,
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie u. Psychosomatik,
Grabenstraße 86-88,
47546 Kalkar
Tel.: 02824-17-0
- Kreis Wesel (Kamp-Lintfort, Moers, Rheinberg, Neukirchen, Alpen):
St. Nikolaus Hospital Rheinberg,
Orsoyer Straße 55,
47495 Rheinberg,
Tel.: 02843-179-0
So gehst du vor: Rufe in der Klinikzentrale an, lasse dich mit der diensthabenden Ärztin oder dem diensthabenden Arzt verbinden, schildere deine Situation und folge den ärztlichen Anweisungen.
Was ist eine psychische Krise?
Eine psychische Krise kann jede Person treffen. Sie entsteht durch starke Belastungen in kurzer Zeit oder durch anhaltende, wachsende Belastungen. Häufige Auslöser sind zum Beispiel traumatische Erlebnisse, große Veränderungen, Vereinsamung, Verluste, Enttäuschungen, Konflikte oder psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. In einer akuten Krise gerät das innere Gleichgewicht aus der Balance. Gewohnte Bewältigungsstrategien greifen nicht, Gedanken kreisen oder zerstreuen sich, Gefühle wie Angst, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, Trauer oder Wut wirken überwältigend oder sind schwer wahrnehmbar.
Viele Krisen lassen sich mit Unterstützung von Vertrauenspersonen bewältigen – auch ohne professionelle Hilfe. Wichtig ist Begleitung, die Ruhe und Sicherheit vermittelt, zu hilfreichen Aktivitäten anregt und Belastungen (soweit möglich) reduziert. Fällt es schwer, Hilfe anzunehmen, sollten Vertrauenspersonen ermutigen und beim Kontakt zu professionellen Angeboten unterstützen.
Bei Zusammenbruch oder akuter Selbst‑/Fremdgefährdung ist schnelles Handeln notwendig: Notruf 112 wählen oder die Notfall‑Aufnahme einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie aufsuchen. Dort wird im Notfallgespräch über eine mögliche Aufnahme und weitere Schritte entschieden. Nach der akuten Entlastung können Anschlussangebote wie psychiatrische Institutsambulanz, Tagesklinik oder stationäre Therapie besprochen werden.
Quelle und weitere Infos: www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org
Du suchst ein passendes Beratungsangebot für deine aktuelle Lebenssituation?
Einen Überblick über alle verfügbaren Informations-, Beratungs- und Betreuungsangebote an der Hochschule Rhein-Waal findest du unter „Beratung und Services“.
Oder wende dich an die „Zentrale Studienberatung - ZSB“ der Hochschule, um aktuelle oder detailliertere Informationen zu erhalten.
Frage den Service-Chatbot der HSRW, „Ellie“ – gerade noch nicht verfügbar, aber wir arbeiten mit Hochdruck daran…
Für allgemeine Informationen zu Unterstützungsangeboten außerhalb der Hochschule: weitere Informationen folgen… :)
Weiterführende psychologische Infos und Tipps für Studierende
Ambulante Psychotherapie finden
- Pro Psychotherapie e. V.:
https://www.therapie.de - Bundesweites Verzeichnis psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten:
https://www.psychotherapeutensuche.de (auch englisch) - Wege zur Psychotherapie (BPtK): https://www.wege-zur-psychotherapie.org/wie-finde-ich-einen-psychotherapeuten
• Info‑Broschüre (englisch):
https://www.wege-zur-psychotherapie.org/wp-content/uploads/2019/09/2019-09_bptk_patientenbroschuere_englisch_web.pdf - Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (Suche): https://www.psychotherapiesuche.de/pid/therapie
- Deutsche Psychotherapeut*innen Vereinigung (DPtV):
https://www.dptv.de/psychotherapie/psychotherapeutensuche/ - It´s complicated - von Therapeut*innen geführte Suchplattform: https://complicated.life/de
- Psychotherapeut*innenkammer NRW: https://www.ptk-nrw.de/patientenschaft/psychotherapeutensuche
- Terminservicestelle KV Nordrhein (Vermittlung Ersttermine): https://www.ptk-nrw.de/patientenschaft/terminservicestellen
Podcasts und Blogs
- HOW TO HOCHSCHULE – dein Audio‑Guide fürs Studium an der HSRW: https://hsrw.info/howtohochschule
- Blog „Psychisches Wohlbefinden/Mental Well‑Being“ (OpenUp): https://openup.com/de/selbstgesteuertes-lernen/blog/
Studium und Gesundheit
- Gesund studieren:
https://www.studylife-balance.de/ - Psychisch fit studieren (irrsinnig menschlich e. V.): https://www.irrsinnig-menschlich.de/psychisch-fit-studieren/service-studierende/
- AUTINOM – Leben mit Autismus, AUTINOM studieren:
https://autinom.de/ - Grundlagen zu mental health: https://www.nimh.nih.gov/health/topics/caring-for-your-mental-health
Depression und Hilfeangebote
- Info‑Telefon Depression (Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention): https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe/info-telefon
- AOK Online‑Kurs „Vorbeugung von Depressionssymptomen“ (moodgym): https://www.moodgym.de
Queerfreundliche Anlaufstellen
- Queermed Deutschland – Verzeichnis queerfreundlicher Praxen: https://queermed-deutschland.de/faq/#pll_switcher
- Infosammlung LGBTQ+: https://www.buchstaben.com/wissen/ressourcen-und-unterstuetzung-fuer-lgbtq-studierende-in-deutschland
- TransInterQueer e.V. - TrIQ: https://www.transinterqueer.org/angebote/beratung/
Krise, Zuhören, Soforthilfe
- Krisenchat (junge Menschen): https://www.krisenchat.de/uber-uns/wer-wir-sind?chatOverlay=true
- Nightlines – Zuhör‑ und Infotelefon/‑chat von Studierenden: https://nightlines.eu/erreichbarkeit/
- Studentische TelefonSeelsorge: https://www.esg-hamburg.de/studentischetelefonseelsorge/
- OBEON - Online-Beratung bei seelischen Belastungssituationen: https://www.obeon.de/
Sichere digitale Nutzung und Schutz
- HateAid – Hilfe bei digitaler Gewalt: https://hateaid.org/betroffenenberatung/
- Internet‑Sicherheit: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verbraucherinnen-und-Verbraucher/Informationen-und-Empfehlungen/Onlinekommunikation/onlinekommunikation_node.html
Stress, Resilienz, Selbstmanagement
- Wissenschaftlich fundierte Wege, Stress zu reduzieren:
- Broschüre „Rückenwind. Was Studis gegen Stress tun können“ (KIT/Techniker Krankenkasse): https://www.tk.de/resource/blob/2073114/8ba5bc6588176cb334aa74879da36b86/rueckenwind-data.pdf
- Resilienz - kurze Infos und Übungen:
- Heute schon geschmunzelt? https://www.studienscheiss.de/erfolgreiche-studenten-fluchen