Coronavirus - FAQ

Generelle Informationen zum Coronavirus

Wie ist der Stand zur Verbreitung des Coronavirus? (Stand 18.03.)

Das Coronavirus breitet sich weiter aus und hat die gesamte EU erfasst. Der Krankheitsverlauf ist nach bisherigen Erkenntnissen zu 80 % mild oder bleibt unbemerkt. Schwere und tödliche Verläufe werden insbesondere sogenannte „vulnerable Gruppen“ treffen, das sind vor allem Menschen über 70 oder mit bestimmten Vorerkrankungen.

Alle Maßnahmen der Bundesregierung und der untergeordneten Behörden folgen dem Ziel, die Ausbreitung insgesamt zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet und Zeit gewonnen wird, um Therapien und Impfstoffe zu entwickeln und die Kapazitäten für Intensivbehandlungen zu erhöhen.

In Deutschland beobachtet das Robert-Koch-Institut (RKI) die Situation kontinuierlich. Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Das RKI erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und stellt Empfehlungen für die Fachöffentlichkeit zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich dort zum aktuellen Stand: https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Wie kann ich mich schützen? (Stand 22.04.)

  • Regelmäßig und gründlich Hände mit Seife waschen (für mindestens 20 Sekunden)
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • In die Ellenbeuge und nicht in die Hand husten und niesen
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Abstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Menschen halten
  • Tragen einer Schutzmaske im Öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften (Pflicht ab 27.04.)

Weiterhin sind die täglich aktualisierten Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, Kommunen, der Länder und nicht zuletzt der Bundesregierung UNBEDINGT zu BEFOLGEN!

Woran erkenne ich eine mögliche Erkrankung? (Stand 18.03.)

Die Inkubationszeit für eine Infektion mit dem Coronavirus beträgt rund fünf bis sechs Tage. Achten Sie auf folgende Symptome:

  • Fieber
  • Husten
  • Atemnot
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • allgemeines Krankheitsgefühl

Was ist zu tun im Falle eines Kontakts mit einer vom Coronavirus infizierten Person? (Stand 18.03.)

Wenn Sie Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatten, müssen Sie unverzüglich Kontakt zu dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen. Bleiben Sie zu Hause und folgen Sie den Anweisungen des Gesundheitsamtes. Suchen Sie auf keinen Fall eine Arztpraxis ohne vorherige telefonische Absprache auf.

Beschäftigte informieren außerdem ihre Vorgesetzte oder ihren Vorgesetzten. Studierende informieren ihren/Ihre Dozent*in und den für sie zuständigen Fakultätsverantwortlichen.

Was ist zu tun bei dem Verdacht einer Infektion? (Stand 18.03.)

Bei Erkrankungsverdacht zuhause bleiben, Kontakt zu anderen Personen vermeiden, auch in häuslichem Umfeld. Mahlzeiten zu getrennten Zeiten einnehmen und sich möglichst in getrennten Zimmern aufhalten sowie regelmäßig und ausgiebig lüften.

Kontaktieren Sie bitte telefonisch Ihren Hausarzt oder in den Stunden zwischen 20.00 Uhr und 8.00 Uhr den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Es wird empfohlen, die weitere ärztliche Versorgung (Hausarztpraxis, Krankenhaus) nicht ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung aufzusuchen, um eine eventuelle Verbreitung des Virus zu verhindern.

Das Karl-Leisner-Klinikum hat zur Corona- und Grippe-Ausschlussdiagnostik eine zentrale Fieberambulanz eingerichtet – untergebracht in einem Zelt am St.-Antonius-Hospital in Kleve (links vor dem Haupteingang). Die Fieberambulanz dient ausschließlich zur Diagnostik und nicht zur klinischen Behandlung.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, informieren Sie bitte die Hochschule. Alle Beschäftigten der Hochschule Rhein-Waal, die einem besonderen Risiko ausgesetzt waren oder sind und ernsthaft begründete Sorgen haben, sich möglicherweise mit dem Virus infiziert zu haben, informieren ebenfalls die Hochschule und treffen, sofern nachvollziehbare Begründung, in Absprache mit Ihrer/m Fachvorgesetzten eine Regelung. Studierende informieren ihren/Ihre Dozent*in und den für sie zuständigen Fakultätsverantwortlichen.

Was ist zu tun bei einer Infektion? (Stand 18.03.)

Personen, die an COVID-19 erkrankt sind (mit positivem Labortestergebnis), verbleiben auf Anordnung des zuständigen Gesundheitsamtes bei einem milden Krankheitsverlauf in häuslicher Quarantäne, bei schweren Krankheitsverläufen auf Isolierstationen im Krankenhaus. Diese wird erst durch das Gesundheitsamt aufgehoben, wenn durch eine weitere Testung nachgewiesen ist, dass keine Ansteckungsfähigkeit mehr besteht.

Beschäftigte informieren außerdem ihre Vorgesetzte oder ihren Vorgesetzten. Studierende informieren ihren/Ihre Dozent*in und den für sie zuständigen Fakultätsverantwortlichen.

Die untere Gesundheitsbehörde des Kreises Kleve ist montags bis freitags in der Zeit von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr unter der Rufnummer 02821 85 – 311 erreichbar (https://www.kreis-kleve.de/de/fachbereich5/coronavirus/).

Die untere Gesundheitsbehörde des Kreises Wesel ist unter der Rufnummer 0281 207 – 0 erreichbar (https://www.kreis-wesel.de/de/dienstleistungen/infektionskrankheiten-mel...).

Was müssen Rückkehrer oder Einreisende beachten? (Stand 26.08.)

Um die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen, schlägt die Bundesregierung strengere Einreisebestimmungen vor. Ziel der Maßnahmen ist es, neue Infektionsketten durch Einreisen aus dem Ausland zu verhindern. Die Regelungen im Einzelnen finden sich hier.

Seit dem 8. August ist jeder Einreisende aus einem Risikogebiet verpflichtet, sich auf eine Corona-Infektion testen zu lassen. Wer negativ ist, kann dann in seinen Alltag zurückkehren. Damit kann eine Quarantäne vermieden werden. Dafür wurden an Flughäfen, an Bahnhöfen und an weiteren gut erreichbaren Orten Testzentren eingerichtet. Die Tests sind für die Reisenden kostenlos. Zudem haben alle Reiserückkehrerdie Möglichkeit, sich nach der Einreise nach Deutschland kostenfrei innerhalb von 72 Stunden auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen zu lassen - unabhängig davon, aus welchem Land sie einreisen oder ob sie Krankheitssymptome aufweisen. Weitere Fragen und Antworten für Reiserückkehrer finden Sie hier.

Die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts finden Sie hier. Das RKI führt zudem in einer regelmäßig aktualisierten Liste Staaten auf, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht.

Hier finden Sie noch weitere Hinweise für (Reise-)Rückkehrer aus Risikogebieten.

Hier finden Sie die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2
in Bezug auf Ein- und Rückreisende.

Was gilt für Reisen? (Stand 08.08.)

Für die EU-Länder und einige weitere europäische Staaten gilt überwiegend keine Reisewarnung mehr. Die Grenzkontrollen sind eingestellt. Für Länder außerhalb Europas besteht die Reisewarnung vorerst bis zum 31. August fort. Wichtige Fragen und Antworten für Pendler und Reisende. Weitere Informationen finden Sie hier.

Für wen gilt eine 14-tätige Quarantäne? (Stand 14.04.)

Personen, die in Kontakt mit einer infizierten Person standen, müssen in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eine 14-tägige Quarantäne einhalten. Reisende, die sich in ausgewiesenen Risikogebieten aufgehalten haben, sollen gemäß den Empfehlungen des RKI bis zu 14 Tage nach Rückkehr den Kontakt zu anderen Menschen meiden. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Welche Meldepflichten ergeben sich? (Stand 18.03.)

Mögliche Infektionen mit dem Coronavirus sind nach Infektionsschutzgesetz meldepflichtig und zwar Verdachts-, Infektions-/Erkrankungs- und Todesfälle. Gemeldet wird dem zuständigen Gesundheitsamt. Sofern eine Infektion nachweislich am Arbeitsplatz oder während des Hochschulbesuches von Studierenden stattgefunden hat, muss zusätzlich die Unfallkasse NRW unterrichtet werden.

Informationen zur Hochschule Rhein-Waal

Wie informiert die Hochschule Rhein-Waal? (Stand 09.04.)

Die Hochschule Rhein-Waal hat eine Taskforce Coronavirus eingerichtet, die die Situation beobachtet und mögliche Maßnahmen abstimmt. Derzeit trifft sich diese mehrmals in der Woche, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Die Arbeitsgruppe greift zudem auf wissenschaftliche Expertise aus den Fakultäten und Einrichtungen der Hochschule zurück und stimmt sich mit den Gesundheitsbehörden ab. Weiterhin findet eine enge Abstimmung auch mit den anderen Hochschulen des Landes NRW statt.

Die Hochschule Rhein-Waal informiert bei Bedarf alle Angehörigen über die Homepage (https://www.hochschule-rhein-waal.de/de) und/oder per Rundmail und in den sozialen Netzwerken. Bitte prüfen Sie diese Kommunikationswege regelmäßig (derzeit möglichst täglich), auch wenn Sie zuhause sind.

Für Fragen wurde eine spezielle E-Mail-Adresse eingerichtet: corona@hochschule-rhein-waal.de 

Hat die Hochschule noch geöffnet? (Stand 16.04.)

Die Hochschule Rhein-Waal wurde im Zuge der Corona-Pandemie frühzeitig zum Schutz all ihrer Mitglieder in den geregelten Notbetrieb versetzt. Das diente dem Gesundheitsschutz aller Mitglieder. Umfassende Möglichkeiten zur Nutzung des Home Office wurden vorgehalten. Der entsprechende Präsidiumsbeschluss vom 17. März 2020 hatte eine Gültigkeit bis zum 19. April.

Ab dem 20. April wird der Dienstbetrieb an der Hochschule Rhein-Waal in den geschützten Kernbetrieb überführt. Die Präsenz vor Ort ist dabei weiterhin auf ein Mindestmaß zu begrenzen. Dennoch ist es zur Implementierung digitaler Lehrangebote und der Sicherung des Semesterverlaufes notwendig, den Zugang zu Büroräumen, den Schichtbetrieb in Laboren zu Forschungszwecken, den Zutritt zur Gestaltung des digitalen Lehrbetriebes z.B. zur Aufnahme von Veranstaltungen zu ermöglichen. Alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen sowie Versammlungen, bei denen es zu Begegnungen von Menschen kommt, unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden, sowohl in Gebäuden als auch unter freiem Himmel sind weiterhin untersagt und die Hygienebestimmungen einzuhalten.

Alle Lehrveranstaltungen, Praktika, Klausuren, Prüfungen und Einzelprüfungen in Präsenzform finden ab Donnerstag, 19. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020, nicht mehr statt. Alle Lehr- und Lernräume werden geschlossen. Für einen geschützten Notbetrieb der Fakultäten werden zusammen mit den Dekanaten so schnell es geht Lösungen und Einsatzpläne erarbeitet.

Das Dezernat Studienangelegenheiten mit Zentraler Studienberatung, Studierendenservice, Prüfungsservice, Welcome Centre sowie Kursräume des Hochschulsports und der Hochschulmusik, das Dezernat Informationstechnik mit dem Servicedesk sowie die Bibliothek sind seit Dienstag, 17. März 2020 bis voraussichtlich den 31. Mai 2020, für den gesamten Publikumsverkehr geschlossen.

Die Bibliothek bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Regelungen für einen alternativen Betrieb werden derzeit erarbeitet und kommuniziert.

Die PC-Pools /das Helpdesk der Hochschule werden geschlossen. Regelungen für einen alternativen

Betrieb werden derzeit erarbeitet und kommuniziert.

Die ZSB, der Prüfungsservice sowie das Welcome Center sind geschlossen. Regelungen für einen alternativen Betrieb werden derzeit erarbeitet und kommuniziert.

Das Studierendenwerk Düsseldorf hat die Schließung des Mensabetriebes an beiden Standorten bis auf Weiteres beschlossen.

Informationen für Studierende der Hochschule Rhein-Waal

Finden noch Prüfungen statt? (Stand 18.03.)

Der Prüfungsbetrieb ist eingestellt. Lösungen für alternative Prüfungsformate werden erarbeitet und durch den zuständigen Prüfungsausschuss bekannt gegeben. Prüfungsleistungen, die nicht in Präsenz erbracht werden, wie Hausarbeiten, Protokolle sowie Abschlussarbeiten, sind von der Regelung nicht betroffen. Maßgeblich für auf dem Postweg eingereichte Prüfungsleistungen ist der Poststempel (Versand idealerweise per Einschreiben mit Rückschein). Für Prüfungsleistungen, die per E-Mail eingereicht werden können, gilt die Eingangszeit. Für Abschlussarbeiten gilt der Zeitpunkt des Upload in sharepoint als fristwahrend.

Sind Einschreibungen noch möglich? (Stand 15.04.)

Die Hochschule weist darauf hin, dass die im jeweiligen Zulassungsbescheid genannte Frist zur Einschreibung für die Aufnahme eines Studiums im Sommersemester 2020 trotz der aktuell anhaltenden Corona-Krise nicht verlängert wird.

Als stark international ausgerichtete Hochschule sind wir sehr daran interessiert, für unsere Studierenden aus mehr als 120 Ländern einen umfassenden Service und eine ausgezeichnete Lehre anzubieten. Gleichzeitig sind wir als Institution des öffentlichen Rechts aber auch zur Gleichbehandlung und zu transparenten Prozessen, die die Veröffentlichung und die Einhaltung von Fristen beinhalten, verpflichtet. Eine Abweichung von diesen Prozessen und Fristen im Einzelfall ist uns daher nicht möglich.

Zudem würde eine Verlängerung der Einschreibefrist für internationale Studierende bedeuten, dass die betroffenen Personen mit einer Verzögerung von teilweise mehreren Wochen ins erste Semester starten. Unsere Erfahrung mit diesen Late Arrivals zeigt, dass für sie ein reguläres Studium im ersten Semester nahezu unmöglich ist. Da versäumte Module erst im darauffolgenden Wintersemester nachgeholt werden können, verlieren sie auf diese Weise unter Umständen ein ganzes Jahr.

Daher halten wir uns an die Fristen gebunden und weichen auch in Einzelfällen nicht davon ab. Wir freuen uns aber sehr, wenn Sie sich ggf. für die Aufnahme eines Studiums zum Wintersemester 2020/21 an unserer Hochschule bewerben

Die Einschreibungsfrist endet mit dem 15.04.2020.

Bewerber*innen die noch Rückfragen bezüglich der Einschreibung zum Sommersemester 2020 haben können sich gerne per Mail an studierendenservice@hochschule-rhein-waal.de wenden.

Sind Exmatrikulationen noch möglich? (Stand 18.03.)

Anträge auf Exmatrikulation können ebenfalls gerne als unterschriebener Scan an die folgende E-Mail Adresse versandt werden: studierendenservice@hochschule-rhein-waal.de

Finden Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 wie geplant statt? (Stand 09.04.)

Das Sommersemster 2020 findet statt.

Die Länder haben sich zur Ausgestaltung des Sommersemesters 2020 aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Das Sommersemester 2020 wird ein ungewöhnliches, es soll jedoch kein verlorenes Semester sein. Es wird angestrebt, für die Hochschulen die erforderlichen Rahmenbedingungen für einen möglichst reibungslosen Lehr- und Forschungsbetrieb im Sommersemester 2020 zu schaffen, lesen Sie hierzu auch unsere Pressemitteilung. Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Seite der KMK.

Finden extracurriculare Veranstaltungen statt? (Stand 19.03.)

Durch den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom 13.03.2020 sind ab sofort alle privaten und öffentlichen Veranstaltungen unabhängig von der Besucher-/ Teilnehmer bis auf weiteres abzusagen.

Bis auf weiteres werden daher keine extracurricularen Veranstaltungen an der Hochschule Rhein-Waal stattfinden.

Erhalte ich weiterhin BAföG? (Stand 26.03.)

Das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMFB) hat gegenüber den für den BAföG-Vollzug zuständigen Bundesländern und ihren Ausbildungsförderungsämtern klargestellt, dass das BAföG in pandemiebedingten Fallkonstellationen weiterzuzahlen ist. Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, sollen keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn ihre Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird. Die zuständigen Landesbehörden wurden daher angewiesen, alle bereits bewilligten Leistungen nach dem BAföG vorläufig weiter zu gewähren, wenn die Aufnahme oder Fortsetzung der Ausbildung vorübergehend unmöglich ist, weil (…) Hochschulen geschlossen werden oder der Beginn des Sommersemesters 2020 verschoben wird.

Einzelheiten sind hier und hier offiziell vom BMBF abrufbar.

Wie steht es um den Studierenendenaustausch? (Stand 14.04.)

Der Deutsche Akademische Austauschdienst beobachtet die Lage. Studierende, die über das Erasmus+ Programm einen Auslandsaufenthalt angetreten haben, können den Aufenthalt auf eigenen Wunsch abbrechen und abreisen. Studierende, die in den betroffenen Regionen einen Erasmus-Aufenthalt durchführen und diesen abbrechen, erhalten bei einer verfrühten Rückkehr, auch bei Unterschreitung der Mindestdauer, ihre Erasmus-Förderung für die im Ausland verbrachten Tage.

Das International Center unterstützt Sie bei den Planungen für einen späteren Aufenthalt bzw. eine Verschiebung des Auslandssemesters oder eines Auslandspraktikums.

Wie angesichts der Corona-Krise mit dem Erasmus- und Auslandssemester verfahren wird, darüber informiert der DAAD. Alle ihm zur Verfügung stehenden Informationen stellt der DAAD zeitnah hier bereit.

Ich musste mein Auslandsemester / Auslandspraktikum vorzeitig abbrechen. Was bedeutet dies für mein Stipendium? (Stand 25.03.)

PROMOS Stipendien müssen nicht zurückgezahlt werden. 

Studierende, die einen Erasmus-Aufenthalt abbrechen mussten, erhalten bei einer verfrühten Rückkehr, auch bei Unterschreitung der Mindestdauer, ihre Erasmus-Förderung für die im Ausland verbrachten Tage.

Studierende die an der Partnerhochschule weiterhin Online-Kurse belegen, werden weiterhin über Erasmus gefördert, auch wenn sie sich inzwischen wieder in Deutschland befinden

Was passiert mit meiner Nominierung für einen Studienaufenthalt im Ausland für das Wintersemester 2020/2021? (Stand 25.03.)

Bereits ausgewählte Studierende werden wie gewohnt bei den Partnerhochschulen für das Wintersemester nominiert. Nach der Nominierung setzt sich die Partnerhochschule mit den Studierenden in Verbindung. 

Kann ich weiterhin Sprachkurse belegen? (Stand 25.03.)

Über Moodle werden Aufgaben für Deutsch als Fremdsprache bereitgestellt. Bei Interesse wenden Sie sich an Herrn Brett Ellis (brett.ellis@hochschule-rhein-waal.de). Ähnliche Praxisübungen auf Englisch werden demnächst eingeführt. Das International Centre arbeitet derzeit an Möglichkeiten für Online-Sprachkurse über Moodle und das Webex-Tool von Cisco. Diese sind aber noch in der Vorbereitung. Studierende werden über die Anmeldungsmöglichkeiten informiert.

Kann ich mich weiterhin auf ein Deutschlandstipendium bewerben? (Stand 25.03.)

Nach aktuellem Stand werden die Bewerbungsfristen und das Bewerbungsverfahren wie gewohnt bestehen bleiben. Die Auswahlkommission wird darüber beraten, wie mit möglichen Verzögerungen im Studienablauf der Stipendiatinnen und Stipendiaten umzugehen ist. Die Möglichkeiten werden im Sinne unserer Studierenden wohlwollend eruiert.

Ist die Förderungsdauer des Deutschlandstipendiums von der Covid-19 Situation betroffen? (Stand 14.05.) 

Die Regelstudienzeit für alle im Sommersemester 2020 bereits eingeschriebenen Studierenden wurde laut §10 Corona-Epidemie-Hochschulverordnung um ein Semester erhöht. Laut §2 der Richtlinie des Präsidiums zur Vergabe des Deutschlandstipendiums sind Studierende dann förderfähig, wenn Sie Ihre Regelstudienzeit nicht überschritten haben. Die Förderungshöchstdauer der Stipendien wird somit auf 8 Semester für alle Studierenden im Bachelor und auf 4 Semester für alle Studierenden im Master angepasst.

Welche Stipendien und Angebote zur Studienfinanzierung gibt es? (Stand 08.05.) 

Der Hochschule Rhein-Waal ist es wichtig, dass Sie wissen, welche Ansprechpersonen für welche Anliegen und Förderprogramme an der Hochschule Rhein-Waal zuständig sind. Daher haben wir die wichtigsten Kontaktinformationen sowie Informationen zu Verantwortlichkeiten zusammengetragen. Bitte setzen Sie sich ausführlich mit den Informationen auf den entsprechenden Seiten auseinander, um den Ansprechpersonen konkrete Fragen stellen zu können. Alle Informationen finden Sie hier

Beratung (Stand 01.04.)

Weiterhin sind die Zentrale Studienberatung und das Welcome Centre für Studierende und Studieninteressierte erreichbar. In der momentanen Lage können Unsicherheiten, Fragen und auch Ängste auftauchen. Die Mitarbeitenden der Zentralen Studienberatung bieten individuelle Beratung gerne auch online an und sind telefonisch sowie per Mail erreichbar.

Die Tutorinnen und Tutoren des Welcome Centres geben weiterhin hilfreiche Tipps, auch gerade in dieser Krisensituation, aus studentischer Perspektive.

Bei akademischen und studiengangsspezifischen Fragestellungen (beispielsweise zum individuellen Verlauf des Studiums) stehen Ihnen die Studienlotsen der Fakultäten gerne zur Seite.

Kontakt Zentrale Studienberatung

Telefon: +49 2821 80673 360 Email: study@hochschule-rhein-waal.de (auch zur Vereinbarung von Onlineberatungsterminen)

Kontakt Welcome Centre

Email: welcome-centre@hochschule-rhein-waal.de Facebook: Welcome Centre

Kontakt Studienlotsen

Technologie und Bionik: elena.buksmann@hochschule-rhein-waal.de
Life Sciences: lena.voelkel@hochschule-rhein-waal.de
Gesellschaft und Ökonomie: studyguide-fgo@hochschule-rhein-waal.de
Kommunikation und Umwelt: elena.buksmann@hochschule-rhein-waal.de

Informationen für Beschäftigte der Hochschule Rhein-Waal

Darf die Hochschule betreten werden? (Stand: 11.01.2021)

Grundsätzlich sind die Vorgaben der Ordnungs- und Gesundheitsbehörden sowie die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes maßgebend (Mindestabstand, Personenzahl, möglicher Nutzung von Gesichtsschutz etc.). Die Präsenz vor Ort ist weiterhin auf ein Mindestmaß zu begrenzen.

Dies sieht auch die aktuell gültige CoronaSchutzVO in § 1 Abs. 4 vor „Insbesondere sollten nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden möglichst vermieden (zum Beispiel durch die Nutzung besonderer Schutzeinrichtungen und groß-zügige Nutzung von Heimarbeit), allgemeine Hygienemaßnahmen umgesetzt und die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen minimiert werden.“

Weitere Informationen können dem Rahmenhygienekonzept der Hochschule entnommen werden: https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/seite/coronavirus-wichtige-informationen-fuer-lehrende-und-forschende#Hygienekonzept

Finden während des Kernbetriebs Vorstellungsgespräche statt? (Stand: 11.01.2021)

In Absprache zwischen den Fachvorgesetzten und der Personalgewinnung können Vorstellungsgespräche (mit Zustimmung von Personalrat und Gleichstellungsbeauftragter) über Videokonferenzsysteme durchgeführt werden.

Welche Regelungen der Pflicht zur Erbringung der Arbeitsleistung bzw. der Leistung des Dienstes gelten aktuell? (Stand: 06.01.2021)

Für alle Beschäftigten besteht weiterhin eine Dienst- und Arbeitspflicht, es sei denn, sie befinden sich im Urlaub oder haben dienstfrei, z.B. aufgrund von Abbau Mehrarbeit. Die Fachvorgesetzten in den Fakultäten, Dezernaten, Stabstellen und zentralen Einrichtungen organisieren die Tätigkeiten in ihren Einheiten so, dass eine Aufgabenerfüllung unter weitgehender Inanspruchnahme von Telearbeit und Home-Office erfolgt und Serviceleistungen möglichst umfangreich aufrecht erhalten bleiben. Präsident und Kanzler haben mit den Personalräten vereinbart, dass dafür explizit über die Regelungen der DV Telearbeit hinausgehende Vereinbarungen getroffen werden können. Für die Beschäftigten vor Ort ist die Arbeit unter Berücksichtigung der Arbeitsschutzstandards und -regeln des BMAS sowie des Rahmenhygienekonzeptes der Hochschule Rhein-Waal zu organisieren.

Welcher Arbeitszeitrahmen gilt aktuell? (Stand: 06.01.2021)

Der Kanzler hat in Absprache mit dem Personalrat entschieden, den Arbeitszeitrahmen für die Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung, die der elektronische Zeiterfassung angeschlossen sind, wie folgt anzupassen: Alle Mitarbeiter*innen können ihre Arbeit bzw. ihren Dienst bereits um 06:00 Uhr (Beamt*innen um 06:30 Uhr) beginnen.

Bitte beachten Sie dabei, dass der Arbeitszeitrahmen längstens bis 21:00 Uhr gilt. Diese Regelung hat – soweit zwischenzeitlich keine Verlängerung erfolgt – bis zum 28.02.2021 Bestand.

Wie wird meine Arbeitszeit erfasst, wenn ich an der elektronischen Zeiterfassung teilnehme? (Stand: 06.01.2021)

Sollten Sie die Möglichkeit haben, Ihre Arbeitsleistung per Home-Office zu erbringen, buchen Sie wie gewohnt Ihre „kommt-Buchung“ bzw. „geht-Buchung“ über die Hotkeys im Zeiterfassungsprogramm Infoniqa TIME WebClient. Besteht ein Telearbeitsvertrag, sind die Konten „Telearbeit Beginn“ bzw. „Telearbeit Ende“ zu buchen.

Welche Urlaubsregelung gilt? (Stand: 06.01.2021)

Bei der Urlaubsregelung gibt es keine Sondertatbestände. So tritt auch der Verfall von nicht genommenem Urlaub wie gehabt ein. Das „Ansparen“ von Urlaub darüber hinaus ist auch trotz der Pandemie nicht möglich.

Bei bereits genehmigtem Urlaub gilt der Grundsatz: genehmigt ist genehmigt. Hat der*die Beschäftigte also ihre*seine Urlaubswünsche beantragt und wurden diese auch von der Dienststelle genehmigt, ist auch der*die Beschäftigte grundsätzlich an die Festlegung ihres*seines Urlaubs gebunden. Eine Besonderheit gilt, wenn der*die Beschäftigte während des genehmigten und angetretenen Urlaubs erkrankt (z.B. an einer COVID-Erkrankung). Dann werden nach § 9 BUrlG die durch ärztliches Zeugnis nachgewiesenen Tage der Arbeitsunfähigkeit auf den Jahresurlaub nicht angerechnet. Dies führt aber nicht etwa dazu, dass der*die Beschäftigte den aufgrund der Krankheit nicht genommenen Urlaub einseitig auf einen anderen Zeitpunkt verlegen darf. Dieser muss wie regulärer Urlaub neu beantragt und von der Dienststelle neu festgelegt werden.

Erhalten Beschäftigte, die unter Quarantäne gestellt wurden, trotzdem ihre Vergütung? (Stand: 06.01.2021)

Gem. § 3 EntgFG  i.V.m. § 56 Abs. 5 Satz 1 Infektionsschutzgesetz erhalten tatsächlich am Corona-Virus erkrankte Arbeitnehmer*innen Entgeltfortzahlung bis zur Dauer von sechs Wochen.

Beschäftigte, die vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werden, aber nicht krank sind, erhalten für sechs Wochen von ihrem Arbeitgeber gemäß § 56 Infektionsschutzgesetz eine Verdienstausfallentschädigung auf Netto-Arbeitsentgeltbasis, sofern die Arbeitsleistung nicht im Homeoffice erbracht werden kann. Eine Ausnahme besteht jedoch dann, wenn die Beschäftigten den Quarantänefall vorsätzlich herbeigeführt haben, indem sie trotz Warnung des Robert Koch-Instituts (RKI) in ein vom RKI definiertes Risikogebiet gereist sind (§ 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz). Um eine unbezahlte Freistellung zu vermeiden, müssen die Beschäftigten in diesem Fall Urlaubs- oder Gleittage nehmen.

Was sind meine Möglichkeiten, wenn ich mein Kind aufgrund von Kita- oder Schulschließungen selbst betreuen muss? (Stand: 06.01.2021)

Gem. § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz haben Eltern Anspruch auf Entschädigung, wenn sie einen Verdienstausfall wegen der Kinderbetreuung haben. Dies gilt, wenn Schulen, Kitas oder Einrichtungen für Kinder mit Behinderungen geschlossen wurden.

Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des der erwerbstätigen Person entstandenen Verdienstausfalls (netto) und wird für jede erwerbstätige Person für längstens zehn Wochen gewährt, für eine erwerbstätige Person, die ihr Kind allein beaufsichtigt, betreut oder pflegt, längstens für 20 Wochen; für einen vollen Monat wird höchstens ein Betrag von 2.016 Euro gewährt.

Ein Anspruch besteht nicht, soweit eine Schließung ohnehin wegen der Schul- oder Betriebsferien erfolgen würde.

Wie werden Dienst- und Fortbildungsreisen gehandhabt? (Stand: 06.01.2021)

Für Dienst- und Fortbildungsreisen gilt:

Internationale Dienstreisen in das nicht-europäische Ausland werden weiterhin nicht genehmigt. Sollten noch bereits erteilte Genehmigungen vorliegen, so werden diese zurückgenommen. Nur zwingend erforderliche Dienstreisen können nach Begründung ggf. genehmigt werden.

Für Dienstreisen in das europäische Ausland gilt die Coronaeinreiseverordnung des Landes NRW in der jeweils gültigen Fassung. Hier sind vor allem die Regelungen bei Rückkehr aus einem europäischen Risikogebiet zu beachten. Die Feststellung, welche Gebiete als Risikogebiete ausgewiesen sind, richtet sich nach den Vorgaben des Auswärtigen Amtes. Hierüber hat sich jede*r Reisende aktiv zu informieren. Im Zweifel behält sich die Hochschulleitung vor, Anträge nicht zu genehmigen.

Nationale Dienstreisen können unter Einhaltung der Vorgaben der Ordnungs- und Gesundheitsbehörden sowie der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts durchgeführt werden. Dabei haben die Beschäftigten in Absprache mit ihren Fachvorgesetzten zu entscheiden, ob eine Dienstreise zwingend notwendig ist. Dienstreisen werden nur unter der Maßgabe genehmigt, dass die geltenden Hygienevorschriften eingehalten werden. Der vom Präsidium getroffene Beschluss zur Nutzung des privaten KfZ hat weiter Bestand, solange sich die Umstände nicht ändern. Hierzu wird ggf. ein gesonderter Beschluss vorgelegt, wenn der ÖPNV wieder flächendeckend empfohlen werden kann.

Fortbildungsreisen in einen innerdeutschen Bereich, dessen Gefährdungsstufe bei 2 liegt, werden nicht genehmigt. Sollten noch genehmigte Fortbildungsreisen vorliegen, werden diese zurück genommen. Ausnahmen bedürfen einer ausführlichen Begründung und der Zustimmung des Dienstvorgesetzten.

Die Abstand- und Hygienevorschriften sind während der gesamten Dienstreise einzuhalten.

Welche Regelung gibt es für Hilfskräfte, Aushilfen und Auszubildende? (Stand: 11.01.2021)

Auch für Hilfskräfte, Aushilfen und Auszubildende gilt, dass gem. § 1 Abs. 4 CoronaSchutzVO „nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden möglichst vermieden werden“ sollen („zum Beispiel durch die Nutzung besonderer Schutzeinrichtungen und der Heimarbeit“). Das bedeutet, dass Homeoffice auch bei diesen Personengruppen ohne eine feste Vereinbarung von Telearbeit umfassend im Benehmen mit der*dem Fachvorgesetzte*n genutzt werden soll, soweit das Dienstgeschehen dies zulässt. Beim Abschluss neuer Dienstverträge mit Hilfskräften und Aushilfen müssen die Möglichkeiten von Home-Office oder der Anwesenheit gegeben sein, um die Verpflichtungen aus dem Dienstverhältnis erbringen zu können.