Prof. Dr.-Ing. Gerrit Gehnen

Elektronik ist der Motor der Informationsgesellschaft. Mobiltelefone, Computer, Autos, nichts würde ohne die Verwendung von elektronischen Bauteilen funktionieren. Diese basieren auf der Anwendung physikalischer Effekte, die durch Strom und Spannung hervorgerufen werden. Durch die Verknüpfung von Bauteilen komplexe Funktionen zu schaffen, die in der praktischen Anwendung einen Mehrwert schaffen ist immer wieder ein spannendes Thema.
 
Dieses Thema hat Gerrit Gehnen schon immer interessiert. Die Verknüpfung von Sensordaten unterschiedlichster Quelle, um Materialeigenschaften zu prüfen oder um Positionen zu bestimmen, die Anwendung von innovativen Verfahren für die Signalerzeugung und –aufbereitung, das sind Themen, die den Schwerpunkt seiner Tätigkeit bilden.
 
Während seines Studiums der Elektrotechnik an der RWTH hat er in Studien und Diplomarbeiten sich mit Verfahren der Signalaufbereitung in Soft- und Hardware auseinandergesetzt, um so Optimierungspotentiale für die praktische Anwendung zu finden.
Nach dem Studium wechselte er an das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, wo die Integration von Automatisierungstechnik und Fertigungsleittechnik sein Arbeitsthema bildete und auch die Grundlage seiner Promotion darstellte. Er entwickelte dort neue Ansätze, um die geforderte Agilität der Fertigung durch dezentrale Strukturen zu unterstützen.