Prof. Dr. Jan van der Molen
Jan van der Molen arbeitet in Teilzeit als Professor an der Hochschule Rhein-Waal im Bereich der internationalen Zusammenarbeit. Sein Spezialgebiet ist die Steuerung grenzüberschreitender Allianzen, insbesondere im Bereich Wassermanagement.
Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Sommer 2025 arbeitete Professor van der Molen hauptberuflich als Spezialist für internationale Zusammenarbeit für eine niederländische Wasserbehörde. In dieser Funktion hat er zwei umfassende internationale Kooperationsprogramme im Bereich des integrierten Wasserressourcenmanagements entwickelt, eines in Vietnam und das andere in Eswatini, dem ehemaligen Swasiland. Beide Programme laufen von 2019 bis 2030 und sind Teil des übergeordneten Blue Deal Programms.
Als Wissenschaftler interessiert sich Professor van der Molen vor allem für die Schlüsselelemente und Prinzipien der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und die Bedeutung des Wassermanagements für die Beeinflussung und Verbesserung der Situation gefährdeter Gruppen. Jedes Jahr veranstalten Professor van der Molen und ein Kollege eine fünftägige Winterschule zu dem letztgenannten Thema. Im Jahr 2025 verlieh die Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) dem Winterschulprojekt das Prädikat „Herausragende Lehre in der deutschen Politikwissenschaft“.
Professor van der Molen ist Gründer und Vorstandsmitglied der Stiftung De Mûne, einer kleinen Spendenorganisation, die lokal geleitete Projekte zur Stärkung der Resilienz gefährdeter Gruppen in Eswatini unterstützt. Die in den Niederlanden ansässige Stiftung sammelt Spenden durch Vorträge bei Serviceclubs, Frauenorganisationen und Kirchen und unterstützt auch Einzelpersonen und Organisationen, die zu ihrer Mission beitragen möchten.
Zusammen mit seiner Frau lebt Professor van der Molen in einem ehemaligen Fischerdorf im nördlichen Teil der Niederlande.