22.10.2021

Erste Absolventin mit Doppelabschluss im Master Biological Resources

Die spanische Studentin Julia de los Ángeles Cerezo Martínez erhält als erste Absolventin des Double-Degree-Programms ihren Mastertitel in Biological Resources an der HSRW und in Advanced Techniques in Agricultural and Food Research and Development an der Technical University of Cartagena (UPCT). Sie ist damit die erste Absolventin des im Jahr 2019 ins Leben gerufenen Doppelabschlussprogrammes.

Nicht nur einen, sondern zwei Masterabschlüsse erlangen – das macht das gemeinsame Kooperationsabkommen zwischen den Hochschulen aus Spanien und Deutschland möglich. Aufgrund der fachlichen Übereinstimmung der beiden Studiengänge wurde der Doppelabschluss so konzipiert, dass die Dauer des Studiums insgesamt ein Semester länger ist und die letzten zwei Semester an der jeweiligen ausländischen Partnerhochschule absolviert werden.

Die erste Absolventin des Programms, Studentin Julia de los Ángeles Cerezo Martínez, hat im September erfolgreich ihre Abschlussarbeit verteidigt. In ihrer Arbeit widmet sie sich dem Bereich Aquaponik und kombiniert den Erdbeeranbau mit der Tilapia-Zucht. Aquaponik ist eine Methode, die Hydroponik und Aquakultur verbindet und ein kombiniertes und nachhaltiges System des Gemüseanbaus und der nachhaltigen Fischproduktion darstellt. In der Hydroponik wiederum werden Pflanzen ohne Erde angebaut, indem mineralische Nährlösungen in einem wässrigen Lösungsmittel als Ersatz verwendet werden. „Ich wollte den Doppelmaster machen, um bessere Arbeits- und Forschungsmöglichkeiten im Ausland zu haben und eine dritte Sprache zu lernen“, erklärt Julia de los Ángeles Cerezo Martínez.

Prof. Dr. Matthias Kleinke übernahm die Betreuung der Abschlussarbeit gemeinsam mit seiner spanischen Kollegin und war zur Verteidigung in Cartagena vor Ort:  „Wir haben bisher eine sehr gute Erfahrung gemacht und möchten noch mehr Studierende aus Cartagena an unsere Hochschule einladen, um an diesem Doppelmasterprogramm teilzunehmen“. Kleinke ist zuversichtlich, dass es auch an der HSRW Studierende gibt, die sich für das Studium in Cartagena interessieren, nicht nur wegen des guten Klimas, sondern auch wegen der guten Forschungsmöglichkeiten.