21.07.2015

Design-Wettbewerb „Digitale Produktion“

Teresa Joeken, Studierende der Hochschule Rhein-Waal, gewinnt mit ihrem Buchumschlagsentwurf den Wettbewerb des Studiengangs „Information and Communication Design“ zum Thema digitale Produktion

Der Siegerentwurf rückt das Thema Produktindividualisierung („Losgröße 1“) auf originelle Weise in den Vordergrund und unterstreicht damit den thematischen Schwerpunkt eines Sammelbandes, der im Herbst dieses Jahres im Metropolis-Verlag erscheinen wird. Am Wettbewerb nahmen insgesamt 39 Studierende des Studiengangs „Information and Communication Design“ der Fakultät Kommunikation und Umwelt an der Hochschule Rhein-Waal teil.

Kleve/Kamp-Lintfort, 21. Juli 2015: Die Digitalisierung in der Produktion schreitet voran und verändert die Wertschöpfungsketten der Unternehmen. Perspektivisch könnte sich dadurch die Art, wie wir leben und arbeiten, maßgeblich verändern. Kennzeichnend für diesen Trend sind vor allem die virtuelle Vernetzung innerhalb von Wertschöpfungssystemen und die lokale Intelligenz von Maschinen und Produkten. Die Anpassung von Produkten an die speziellen Wünsche der Kunden lässt sich dadurch leichter bewerkstelligen. Das Fertigen völlig individualisierter Produkte („Losgröße 1“) unter kosteneffizienten Bedingungen wird in vielen Branchen zu einem immer realistischeren Szenario.

Dies zu visualisieren, war Aufgabe eines Design-Wettbewerbs, an dem 39 Studentinnen und Studenten des Studiengangs Information and Communication Design teilnahmen. Der Kern digitaler Produktion sollte für den Umschlag eines im Herbst im Metropolis-Verlag erscheinenden Sammelbandes eingefangen werden. Das Auswahlkomitee des Wettbewerbs umfasste neben den beiden Herausgebern des Bandes, Professor Dr.-Ing. Christoph Haag, Professor für Procurement and Value Chain Management, und Professor Dr. Torsten Niechoj, Professor für Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft, auch Professor Jörg Petri, Professor für Medienproduktion. Alle lehren an der Fakultät Kommunikation und Umwelt in Kamp-Lintfort.

„Der Siegerentwurf von Frau Joeken“, fasst Prof. Niechoj die Entscheidung der Jury zusammen, „veranschaulicht den Aspekt der Produktindividualisierung in gleichermaßen elegant schlichter wie prägnanter Weise“. Zentrales, sich mit leichten Variationen wiederholendes Element ist ein an ein Zahnrad erinnerndes Werkstück, das die Individualisierungsmöglichkeiten neuer Fertigungstechnologien symbolisiert. „Den Kriterien für gute Typografie wird hier in vorbildlicher Weise Rechnung getragen“, ergänzt Prof. Petri.

Teresa Joeken, Zweitsemesterstudentin des Studiengangs Information and Communication Design, erhält für ihren Umschlagsentwurf den mit 150 Euro dotierten Preis sowie die Zusage, dass der Entwurf Grundlage des im Herbst im Metropolis-Verlag erscheinenden Sammelbandes zum Thema digitale Produktion sein wird. Der Band geht zurück auf ein im Februar veranstaltetes Symposium, bei dem Experten aus verschiedenen Disziplinen zu den möglichen Veränderungen und Folgen Stellung bezogen. Er wird Beiträge des Symposiums und weitere Veröffentlichungen von Experten auf dem Gebiet der digitalen Produktion umfassen – sowie den Buchumschlag von Frau Joeken.

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