09/15/2014

WissensNacht Ruhr 2014

Regionalverband Ruhr und Hochschule Rhein-Waal veranstalten in Kamp-Lintfort erste WissensNacht Ruhr

Wie können wir klimafreundlicher in der Metropole Ruhr wohnen, leben und arbeiten? Wie funktioniert hier klimaneutrale Mobilität? Und was hat das kulturelle Klima mit alldem zu tun? Auf diese und ähnliche Fragen antwortet die erste WissensNacht Ruhr – Abenteuer Klima am 2. Oktober von 16 bis 24 Uhr an elf verschiedenen Standorten in der Metropole Ruhr. Wissenschaftler, aber auch Künstler werden für jedermann verständlich die Herausforderungen und Chancen des Klimawandels präsentieren. Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen des Ruhrgebiets bieten kleinen und großen Besuchern ein buntes Programm mit mehr als 200 Veranstaltungen, alleine 53 Mitmach-Aktionen, 34 Präsentationen sowie 18 Exkursionen und Führungen. Die Besucher können nicht nur verblüffende Experimente bestaunen, sondern selbst in einer High-Tech Werkstatt tüfteln.

Die Hochschule Rhein-Waal mit ihrem Campus in Kamp-Lintfort ist einer der zentralen Schauplätze. Unter anderem steht ein Rekordversuch für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren auf dem Programm. Die kleinen Gäste können testen, wer der schnellste im ganzen Land ist. Den älteren Besuchern wird das multimediale Mobilitäts- und Verkehrskonzept „Promuove“ vorgestellt. An der Mitmachaktion „Nachhaltige Energie“ können sich alle beteiligen und den eigenen Bioreaktor oder ihr eigenes Aufwindkraftwerk bauen. Beim Klimaspiel sitzen Interessierte mit anderen „Global Playern“ am Tisch und machen Klimapolitik für ihr Land.

Veranstaltet wird die erste regionale Entdeckungstour durch die Welt der Wissenschaft vom Regionalverband Ruhr (RVR) im Rahmen der Auftaktpräsentation zur klimametropole RUHR 2022. Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel lädt die Menschen im  Ruhrgebiet ein, Teil der Wissensnacht Ruhr zu sein: „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen, der wir uns als Gesellschaft aber auch als Wirtschaftsregion stellen müssen. Unsere jungen Hochschulen und Forschungseinrichtungen spielen eine ganz zentrale Rolle, das Ruhrgebiet klimagerecht zu gestalten. Mit der WissensNacht Ruhr haben wir und insbesondere unsere Jugend die einmalige Chance, diese exzellente Forschungslandschaft hautnah zu erleben, ihre Erfindungen kennenzulernen und zu verstehen.“

Unterschiedlichste Disziplinen präsentieren ihre besondere Herangehensweise an den Klimawandel – vom Ingenieurwesen über Design, Gesellschaft und Kultur, von der Mathematik zur Klimaforschung, von der Biologie zur Stadtplanung ist die große Bandbreite der Wissenslandschaft Ruhr vertreten. Es geht um neue und effiziente Technologien, ressourcenschonende Produktionsweisen und Prozesse, aber auch um Lebensstile, Werte und kulturelle Impulse.

Geöffnet in der WissensNacht Ruhr sind neben der Hochschule Rhein-Waal (Campus Kamp-Lintfort) die FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen, das Gas- und Wärme-Institut Essen e.V., das NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) in Duisburg, die Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen am Campus Duisburg und das Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. ebenfalls in Duisburg. Sie alle stehen für Innovation und Wissen und sind gleichzeitig Motoren für den Strukturwandel im Ruhrgebiet - vom Industriestandort zur dynamischen Wissensregion.

Neben den sechs Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sind fünf zentrale Orte in Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen Schauplätze der Wissenslandschaft Ruhr. Dazu gehören das Haus der Technik in Essen, der Wissenschaftspark Gelsenkirchen, das Dortmunder U, das Blue Square in der Bochumer Innenstadt und das Tectrum in Duisburg.

Mit dem WissensNacht Ruhr-Ticket können Besucherinnen und Besucher den öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Zusätzlich ermöglichen drei Shuttlebuslinien eine abwechslungsreiche Entdeckertour durch die WissensNacht Ruhr. Der VRR ist Mobilitätspartner.

Die WissensNacht Ruhr ist Teil des Dekadenprojekts klimametropole RUHR 2022, mit dem sich der RVR in die landesweite KlimaExpoNRW mit einem eigenständigen Programm einbringt. Die Auseinander-setzung mit den Herausforderungen des Klimawandels in der Metro-pole Ruhr und die Präsentation von Projekten und Akteuren sind Ziele der klimametropole RUHR 2022.

Unter www.wissensnacht.ruhr finden Sie das Programm der WissensNacht Ruhr und weitere Informationen.

 

Bildunterschrift:

Personen auf dem Bild v.l.n.r.: Prof. Dr. Daniela Lud, Professorin für Umweltbewertung und Umweltsanierung, Prof. Dr. Anja Freifrau von Richthofen, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Weiterbildung, Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin Regionalverband Ruhr, Paul Näthe, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Dekanin der Fakultät Kommunikation und Umwelt der Hochschule Rhein-Waal.

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02. Oktober 2014

Programm