10/12/2017

Studium Generale: Beginn des Wintersemesters 2017/2018 am Campus Kleve

Offene Vortragsreihe befasst sich in diesem Jahr mit dem Thema „Energie“

Das diesjährige Studium Generale widmet sich dem facettenreichen Schwerpunktthema „Energie“. Auftakt der offenen, kostenfreien Vortragsreihe bildet die Veranstaltung „Energie aus natur- und sozialwissenschaftlicher Sicht“ am 17. Oktober 2017 um 19.00 Uhr auf dem Campus Kleve.

Energie bewegt alles - nicht nur Mensch und Maschine in physischer Sicht, sondern auch die Gemüter in Politik und Gesellschaft. Dieses Semester widmet sich das Studium Generale der Hochschule Rhein-Waal daher dem Themenkomplex „Energie“ in seinen verschiedenen Formen und Bedeutungen. Mit dem Vortrag “Energie aus naturwissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Sicht” eröffnen Dr. Alexander Struck, Professor für Theoretische Physik, und Alexander Gerber, Professor für Wissenschaftskommunikation, am 17. Oktober 2017 um 19.00 Uhr die Vortragsreihe.

Dr. Heide Naderer, Präsidentin der Hochschule, und Prof. Dr. Jens Gebauer, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer, freuen sich auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher an diesem Abend. „Wir laden alle ein, egal welchen Alters, an diesen spannenden Vorträgen teilzunehmen“, sagt Dr. Heide Naderer. Die Veranstaltung findet auf dem Campus Kleve der Hochschule Rhein-Waal, Marie-Curie-Straße 1, Hörsaalzentrum, Erdgeschoss, Raum 01 EG 005 (Hörsaal 1) statt.

Der Auftakt zu “Energie aus naturwissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Sicht” setzt dabei den Rahmen für die nachfolgenden Vorträge. Erläutert werden zum einen Prinzipien und Begriffe aus der Physik, zum anderen die soziopolitische Dimension von Technologien und Innovationen im Energiebereich. So ist der Ausbau erneuerbarer Energien nur auf den ersten Blick eine vorrangig technische Herausforderung, etwa mit Blick auf Energiespeicherung für wind- und sonnenarme Zeiten oder den möglichst effizienten Transport elektrischer Energie über hunderte von Kilometern. Denn wenn Überland-Stromtrassen an Bürgerinitiativen scheitern oder das Ende einer jahrelangen Subventionspolitik für Photovoltaik eine gesamte Branche in die Knie zwingt, geht es nicht um Technologie, sondern um Fragen der gesellschaftlichen Akzeptanz und politischen Regulierung, die dann unmittelbare Auswirkungen auf die Stromrechnung jedes einzelnen Bürgers haben. Welche Rolle spielt bei diesen Entscheidungsprozessen der Wissenschaftsbetrieb? Wie können die Bedarfe und Haltungen der Zivilgesellschaft glaubwürdiger antizipiert werden? Wie lassen sich lokale Energiefragen wie etwa dem Spritverbrauch von PKW effektiver an die globalen Energiefragen wie etwa der Klimawandel andocken, und welche Rolle spielt dabei unser Informations- und Medienumfeld? Die beiden Vortragenden werden eine Lanze brechen für stärker interdisziplinäre Perspektiven, die Natur- und Ingenieurwissenschaften einerseits mit Sozial- und Geisteswissenschaften andererseits verknüpfen, damit Wissenschaft einen wirksameren Beitrag zu den großen und kleinen Energiefragen der Zukunft leisten kann.

Der Vortrag ist Teil des Studium Generale und wurde konzipiert, um Wissenschaft in allgemeinverständlichen Vorträgen transparent zu machen. Das Vortragsprogramm richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, Studierende, Schülerinnen und Schüler, Wissenschaftsinteressierte der Region ebenso wie an Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Rhein-Waal mit dem Anspruch auf allgemeine, universale Bildung. Die Vortragsreihe bietet zudem eine Plattform für einen regen Austausch und Diskussion zu aktuellen Fragestellungen. Der Besuch der Vorträge im Studium Generale an der Hochschule Rhein-Waal ist kostenfrei und eine Anmeldung im Vorfeld nicht erforderlich Weitere Informationen zum Studium Generale sind im Internet unter www.hochschule-rhein-waal.de/de/veranstaltungen/studium-generale erhältlich.

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