04/26/2019

Pflanzen und Böden besser verstehen

7. Internationale boden- und pflanzenökologische Seminar an der Hochschule Rhein-Waal

Anfang April fand das siebte "Rhine-Waal Soil and Plant Ecology Seminar" im Klimahaus der Hochschule Rhein-Waal statt. Der Einladung der Fakultät Life Sciences folgten Boden- und Pflanzenökologinnen und -ökologen verschiedener Institutionen aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden.

Was als internes Treffen von Doktorandinnen und Doktoranden der Fakultät Life Sciences begann, hat sich inzwischen auch außerhalb der Hochschule Rhein-Waal zu einer festen Größe entwickelt. Wieder folgten zahlreiche internationale Expertinnen und Experten der Boden- und Pflanzenökologie der Einladung von Bodenkundler Professor Florian Wichern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Bonn, Kassel und Göttingen sowie Unternehmensvertreterinnen und -vertreter kamen zu dem zweitägigen Seminar nach Kleve. Aus den Niederlanden wirkten Forscherinnen und Forscher der Radboud-Universität Nijmegen sowie vom Niederländischen Institut für Ökologie in Wageningen mit.

In einem Kreis von rund 35 Teilnehmenden, wurden die teilweise noch unveröffentlichten Ergebnisse boden- und pflanzenökologischer Forschung in zahlreichen Vorträgen präsentiert und diskutiert. Böden spielen für die Speicherung von Kohlenstoff eine große Rolle, stellen aber gleichzeitig eine Quelle von Klimagasen dar. Zentrales Thema war daher, wie die Interaktion zwischen Pflanzenwurzeln, organischen Düngemittel und Bodenmikroorganismen die Emissionen aus dem Boden beeinflussen. Dabei wurde deutlich, dass ein intelligentes Management organischer Dünger den Boden als Senke von Klimagasen positiv beeinflussen kann.

Den Abschluss des Seminars bildete eine Exkursion an das Niederländische Institut für Ökologie in Wageningen. „Das Seminar bietet eine hervorragende Plattform für den fachlichen Austausch mit etablierten Forscherinnen und Forschern, Praktikerinnen und Praktikern oder interessierten Studierenden im kleinen Kreis“, so Professor Wichern.

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