12/05/2013

Kleve - Gute Standortfaktoren

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Kleve führte die Hochschule Rhein-Waal eine umfangreiche wirtschaftsbezogene Standortfaktoren-Analyse durch, in der die lokalen Unternehmen ausführlich befragt wurden. Das Ergebnis: Kleves Wirtschaft stellt ihrer Stadt insgesamt ein sehr gutes Zeugnis aus.

Kleve/Kamp-Lintfort, 5. Dezember 2013: Die Analyse ist eine empirische Untersuchung zur Wichtigkeitseinschätzung und Zufriedenheit der Klever Unternehmen mit Standortfaktoren in der Stadt Kleve. In einer gemeinsamen Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der Hochschule Rhein-Waal stellten die Verwaltungsspitze, Wirtschaftsförderung und Hochschule gestern die Ergebnisse der Studie vor.

Die Analyse, welche fachlich durch Herrn Prof. Dr. Jakob Lempp, Professor für Politologie mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen von der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie, begleitet wurde, ergab, dass vor allem die hohe Lebensqualität, die Nähe zu den Niederlanden, die günstigen Lebenshaltungskosten sowie der gesunde Branchenmix als wichtige und sehr gut ausgeprägte wirtschaftliche Bedingungen angesehen werden.

Neben diesen vier besonderen Standortvorteilen wurden aber auch Verbesserungspotentiale genannt: hier wünschen sich die Unternehmen vor allem eine Erhöhung der Internetgeschwindigkeit, einen nach wie vor fehlenden Autobahnanschluss sowie eine Verbesserung bei der wachsenden Herausforderung, gut ausgebildete Spezialisten und Fachkräfte für Kleve zu interessieren.

Mit den guten wirtschaftlichen Standortvorteilen wird nun verstärkt für Kleve geworben, weitere Potentiale hingegen müssen ausgeschöpft werden, um Kleve noch attraktiver für erfolgreiches unternehmerisches Handeln zu gestalten. Erste Ideen und Konzepte (z.B. die Gründung eines „Initiativkreises Verkehrsanbindung Kleve“) werden bereits erarbeitet.

„Wir freuen uns natürlich über das gute Zeugnis, das unsere Unternehmen der Stadt ausstellen. Und die aktuellen Wirtschaftsdaten wie Arbeitsplatzdichte, Zentralitätskennziffer oder auch die nachgefragte Gewerbegrundstücksfläche usw. belegen die hohe Dynamik und den Erfolg des Wirtschaftsstandortes Kleve. Dennoch dürfen wir uns jetzt natürlich nicht zurücklehnen, sondern müssen die Standortvorteile weiter ausbauen und die genannten Verbesserungspotentiale konsequent angehen. Die Studie ist hierfür eine optimale Grundlage“, sagt Dr. Rasch.

Weitere Informationen können Sie der angefügten Zusammenfassung (pdf) der Standortfaktorenanalyse entnehmen.

 

Bildunterschrift:

Personen auf dem Bild v.l.n.r.: Dr. Joachim Rasch, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Kleve mbH, Jürgen Rauer, Technischer Beigeordneter der Stadt Kleve, Prof. Dr. Jakob Lempp, Professor an der Hochschule Rhein-Waal, Theodor Brauer, Bürgermeister der Stadt Kleve und Willibrord Haas, Erster Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Kleve.

Foto: Hochschule Rhein-Waal

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