Neuer Waldspielplatz in Elten eröffnet

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Gestern  durften wir als Studiengang Kindheitspädagogik der Hochschule Rhein-Waal die Eröffnung des neuen Waldspielplatzes in Elten mitgestalten.

Im Sommersemester haben wir gemeinsam mit der Landschaftsarchitektin Jenny Humrich von Naturleben das Modul „Bildungsprozesse in der Natur“ gestaltet. Sie hat den Waldspielplatz konzipiert und damit einen besonderen Lernort geschaffen. Wir haben nicht nur theoretisch über naturpädagogische Bildungsprozesse nachgedacht, sondern den Platz selbst erfahren erlebt und darüber nachgedacht, was pädagogische Fachkräfte brauchen, um diesen Ort als pädagogischen Ort nutzen zu können. Dazu wurde von den Studierenden ein praxisorientierter Leitfadens für Kitas und Grundschulen

Für die heutige Eröffnungsfeier entwickelten unsere Studierenden verschiedene pädagogische Aktionen und begleiteten die kreativen Mitmachstationen. Ob beim Gestalten eines Mandalas aus Naturmaterialien, beim Anfertigen von Waldmasken, beim Kugelbahnbau, beim Erzählen von Waldgeschichten oder beim gemeinsamen Bauen am Totholz-Bauplatz – überall wurde entdeckt, ausprobiert und gestaltet. Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Neugier und Begeisterung die Kinder die Aktionen aufgriffen und den neuen Spielplatz vom ersten Moment an mit Leben füllten.

Für mich zeigt dieses Projekt einmal mehr, welches Potenzial in einer praxisnahen, projektorientierten und kompetenzorientierten Hochschullehre steckt. Mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrer Bereitschaft, sich auf offene Prozesse einzulassen, haben die Studierenden diesen Tag entscheidend mitgestaltet und gezeigt, was möglich wird, wenn Theorie und Praxis aufeinandertreffen.

Herzlichen Dank an Jenny Humrich für die inspirierende Zusammenarbeit. Es war großartig, dass sie uns in der Endphase des Projekts eingebunden hat und dadurch ein so wertvoller Lern- und Erfahrungsraum als echtes Reallabor entstehen konnte.

Besonders freue ich mich über das Engagement von Robin Gosens und seiner „Träumen lohnt sich“-Stiftung, die die Realisierung dieses Waldspielplatzes ermöglicht haben. Kinder brauchen Orte, an denen sie klettern, staunen, entdecken, sich zurückziehen, gestalten und Natur mit allen Sinnen erleben können. Gerade in einer Zeit, in der Bildschirme immer präsenter werden, sind solche naturnahen Räume von unschätzbarem Wert.

Ein großer Dank geht an Robin Gosens dafür, dass er zeigt, wie gesellschaftliches Engagement ganz konkrete, wertvolle Orte für Kinder schaffen und die Bedeutung frühkindlicher Bildung sichtbar machen kann. Denn der Waldspielplatz kann nicht nur von Familien, sondern auch von Kitas und Grundschulen genutzt werden! 🌿💚