21.10.2019

Zahlencode geknackt

Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder zahlreiche Studierende der Bachelorstudiengänge „Medieninformatik“ und „Verwaltungsinformatik/E-Government“ der Fakultät Kommunikation und Umwelt am internen Informatik-Wettbewerb für Erstsemester. Henning Felder aus dem Studiengang Medieninformatik konnte sich dabei gegen alle Kommilitoninnen und Kommilitonen durchsetzen und errang den ersten Platz.

Vlnr: Henning Felder, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Greveler
Die diesjährige Wettbewerbsaufgabe in dem von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Greveler geleiteten Seminar zu den technischen Grundlagen der Informatik bestand darin, eine bestimmte sogenannte hexadezimale Zahl eines Zahlencodes zu finden. Diese besonderen Zahlen, die aus 16 verschiedenen Ziffern bestehen und daher das gewohnte Dezimalsystem um sechs Ziffern übertreffen, sind von großer Bedeutung bei der Verarbeitung von Daten mithilfe von Computern. Die Studierenden mussten zunächst eine Strategie erarbeiten und dann automatisiert eine hohe Zahl von Ziffernkombinationen durchprobieren bis das Ergebnis gefunden war. Dabei beschritten sie neues Terrain und lernten Eigenschaften von Zahlen kennen, die in der Schule normalerweise nicht unterrichtet werden. Auch das Programmieren unter Zeitdruck war für viele eine neue Erfahrung. Bereits nach einer knappen Stunde war der Code allerdings geknackt und Henning Felder stand als Sieger fest.

„Eine Neigung zur Mathematik, Interesse an Logik und ein kreativer Umgang mit der digitalen Welt sind optimale Voraussetzungen für ein Studium der Informatik. Unser Wettbewerb stellt Studierende vor eine besondere Herausforderung: Das Ergebnis muss sehr schnell erreicht werden, aber korrekt soll es trotzdem sein“, betont Prof. Greveler.

„Das Durchprobieren aller möglichen Zahlenkombinationen war mein Ansatz.“, erklärt Preisträger Felder. Er hat sich für eine duale Variante des Studiengangs entschieden um so, neben einem Studienabschluss, auch eine berufliche Ausbildung in einem Betrieb zu absolvieren. Dies freut Greveler, denn duale Informatikstudiengänge nehmen rasant an Bedeutung zu. „Die Studienerfolgsquote bei dualen Studierenden ist besonders hoch.“, so Greveler.

Die Hochschule Rhein-Waal leistet in ihren Informatik-Studiengängen eine fundierte Grundlagenausbildung und verknüpft diese mit Anwendungsbezug und aktuellen Technologien.