Technischer Defekt sorgt für einen Wasserschaden im Gebäude der Fakultät Life Sciences der Hochschule Rhein-Waal

Am Sonntagnachmittag, 28. Dezember 2025, kam es zu einem Wasserschaden in Gebäude 10 der Hochschule Rhein-Waal am Campus Kleve. Betroffen sind die Räumlichkeiten der Fakultät Life Sciences, wo es im dritten Obergeschoss zu einem größeren Wasseraustritt gekommen ist. Die Feuerwehr sorgte in einem Großeinsatz dafür, dass das Wasser abgepumpt wurde. Bei dem Einsatz wurde die Stromversorgung vorsorglich durch das technische Team des Gebäudemanagements abgeschaltet.

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Das Bild zeigt das Schild von Gebäude 10 auf dem Campus Kleve.

Bildnachweis: © HSRW

Aufgrund der Weihnachtsferien waren nur wenige Personen am Campus, sodass keine Gefährdung für die Mitarbeiter*innen bestand. Sensible Geräte und Apparaturen wurden in benachbarte Gebäude verlegt, um deren Stromversorgung zu sichern. Der Hochschulpräsident, Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, bedankt sich bei der Feuerwehr für den Einsatz: „Die Hochschulleitung ist sehr dankbar für das große Engagement der Feuerwehr. Sie hat großartige Arbeit geleistet und war nach der Alarmierung sehr schnell vor Ort, um den Schaden so weit wie möglich zu begrenzen.“

Einige Mitarbeitende der Fakultät haben ihre Weihnachtsferien spontan unterbrochen, um bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen. Auch der Hochschulpräsident und die Kanzlerin, Frau Dr. Annett Schmeck, waren vor Ort, um sich gemeinsam mit Frau Dr. Alina Leson, Leitung Dezernat Gebäudemanagement, einen ersten Eindruck zu verschaffen. „Mein großer Dank geht an die Mitarbeitenden, die sich heute auf dem Campus in Kleve eingefunden haben, um bei der Bewältigung des Schadens zu unterstützen“, so Dr. Schmeck. 

Nach dem gestrigen Einsatz wurde eine Fachfirma damit beauftragt, die Schäden am Gebäude zu beurteilen. Noch können zu dem genauen Ausmaß des Schadens keine Aussagen getroffen werden. Die Schadensursache und die Schadenshöhe werden innerhalb der nächsten Tage begutachtet. Erst danach wird die Dauer der Einschränkungen einschätzbar sein. „In welchem Umfang die Sperrung des Gebäudes nach dem Ende der Weihnachtsferien aufrechterhalten werden muss, ist noch nicht absehbar. Derzeit gehen die Fachleute von einer Teilsperrung aus“, erläutert die Kanzlerin.   

Das fragliche Gebäude war bereits im November 2021 von einem Wasserschaden betroffen. Damals wurden Studium und Lehre dadurch gesichert, dass auf andere Gebäude ausgewichen wurde. Zudem hatten die anderen Fakultäten Räumlichkeiten bereitgestellt, um die Fortführung der Forschung zu sichern. Aufbauend auf diesen Erfahrungen wird in den kommenden Tagen erneut an Ausweichplänen gearbeitet.