08.09.2015

Standortübergreifende Projekte fördern

Landrat Dr. Ansgar Müller und Landrat Wolfgang Spreen zu Besuch auf dem Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal

Erstmals trafen sich der Landrat des Kreises Wesel, Dr. Ansgar Müller, und der Landrat des Kreises Kleve, Wolfgang Spreen, gemeinsam mit der Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal, Dr. Heide Naderer, der vormaligen Dekanin der Fakultät Kommunikation und Umwelt, Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk und weiteren Hochschulangehörigen auf dem Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal.

Kleve/Kamp-Lintfort, 8. September 2015: Die Hochschule Rhein-Waal bietet mit ihren beiden Standorten in Kleve (Kreis Kleve) und Kamp-Lintfort (Kreis Wesel) eine gute Möglichkeit, wirtschaftliche Kooperationen und interdisziplinäre Projekte über die Kreisgrenzen hinaus zu vereinen. „Die Vernetzung der beiden Campusse der Hochschule Rhein-Waal mit der Wirtschaft ist eine großartige Chance für die Hochschule, die Region und Unternehmen beider Landkreise. Unsere Aufgabe ist es eine Brücke zwischen den beiden Standorten zu bauen und die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft beider Kreise weiter auszubauen. Die Hochschule verfügt an beiden Campussen über exzellente Lehre, eine ausgezeichnete Ausstattung, moderne Technologien, Labore und Technikhallen, die den Unternehmen bei standortübergreifenden Projekten eine Fülle an Möglichkeiten bietet“, erklärt die Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal Dr. Heide Naderer.

Zum ersten Mal trafen sich der Landrat des Kreises Wesel, Dr. Ansgar Müller, sowie der Landrat des Kreises Kleve, Wolfgang Spreen, zu einem gemeinsamen Austausch auf dem Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal. „Die international ausgerichtete Hochschule Rhein-Waal mit gut 5.000 Studierenden aus mehr als 100 Nationen bietet ein ebenso breites wie attraktives Studienangebot. Die Anziehungskraft der Hochschule hat ihren Ursprung auch in der ausgeprägt guten Vernetzung der Hochschule - sowohl über Kreis- und Landesgrenzen hinaus als auch in die heimische Wirtschaft. Die Fortsetzung dieses intensiven Dialogs dient den Studierenden und den Unternehmen vor Ort", sagt Landrat Wolfgang Spreen.

„Die Fakultät Kommunikation und Umwelt in Kamp-Lintfort ist fachlich breiter aufgestellt als die anderen drei Fakultäten auf dem Campus Kleve. Unser großer Schwerpunkt ist die Interdisziplinarität“, erklärt Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk. Im Jahre 2014 konnte die Fakultät den neuen Campus und die neuen Gebäude auf der Friedrich-Heinrich-Allee beziehen. „Es ist beeindruckend zu sehen, was Frau Prof. Schramm-Wölk gemeinsam mit ihrem engagierten Team in kurzer Zeit geleistet hat. Mit ihrem tatkräftigen Einsatz und ihrer kooperativen Arbeitsweise hat sie den Aufbau der Hochschule und vor allem des Standortes Kamp-Lintfort geprägt. Als Landrat des Kreises Wesel bin ich außerordentlich dankbar für die neuen Perspektiven, die der Stadt Kamp-Lintfort, ihrer Umgebung und den jungen Studierenden auf diese Weise ermöglicht wurden“, freut sich Dr. Ansgar Müller.

Im Rahmen einer Campusführung durch die Dekanin der Fakultät, Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, stellte Prof. Dr. Karsten Nebe das FabLab der Hochschule mit all seinen Möglichkeiten vor. In der High-Tech-Werkstatt sollen Schüler, Studierende, Gründer, Unternehmen und (zukünftig) Bürgerinnen und Bürger mit moderner Fertigungstechnologie vertraut gemacht werden. Das FabLab Kamp-Lintfort an der Hochschule Rhein-Waal bietet auf über 600 m² nicht nur den Raum, sondern auch die nötigen Maschinen, um eigene Ideen zu verwirklichen - von technischen Zeichnung, über den Entwurf des ersten Prototypen, bis hin zur Umsetzung eines fertigen Produktes. Die Spannbreite der Möglichkeiten ist umfangreich und umfasst beispielsweise den 3D Druck, das Fräsen, das Laserschneiden und –gravieren, den Schaltungsaufbau und die Mikroelektronik und beinhaltet sogar die Bearbeitung von Textilien, etwa leitfähigen Stoffen zur Herstellung intelligenter Textilien.

Die Besichtigung der alten Villa Kellermann, die nun vom Studierendenwerk umgebaut und saniert wird, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen rundete den Besuch ab.

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