Rhein-Waal UN-Simulation
Simulation einer Konferenz der Vereinigten Nationen mit Studierenden der Hochschule Rhein-Waal zum Thema Syrien.
Kleve/Kamp-Lintfort, 14. Juni 2013: Der Begriff „Model United Nations“ bezeichnet Simulationen für Studierende, in denen die Arbeit der Vereinten Nationen (UN) nachgestellt wird. Dazu werden an Hochschulen verschiedene Konferenzen und Tagungen veranstaltet, deren Strukturen denen der UN nachempfunden sind. Erstmalig veranstaltet die Hochschule Rhein-Waal eine „Rhein-Waal UN-Simulation“, die sich dem Bürgerkrieg in Syrien widmet.
Zum Auftakt hielt Simone Pott, Pressesprecherin der „Deutschen Welthungerhilfe“ (DWHH), eine der größten deutschen humanitär und entwicklungspolitisch tätigen Nichtregierungsorganisationen, zur Eröffnung der Rhein-Waal UN-Simulation einen Vortrag über die Möglichkeiten und Probleme humanitäre Hilfe in Syrien zu leisten. Die DWHH führt derzeit verschiedene Projekte in Syrien durch.
Die Studierenden des Bachelorstudiengangs „International Relations“ der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie vertraten in einer simulierten Sitzung des UN-Sicherheitsrates die Interessen „ihres“ Landes. Dazu schlüpften sie in die Rolle des „UN-Botschafters“ verschiedener Nationen, wie USA, Russland, China oder anderer Mitglieder des Rates. Anschließend diskutierten sie mit Frau Pott unterschiedliche Maßnahmen hinsichtlich der aktuellen Situation in Syrien und versuchten eine Resolution zu verabschieden.
Die Durchführung von Model United Nations-Simulationstagungen ist ein innovatives Instrument der Lehre und wird vom Auswärtigem Amt unterstützt. Studierende erhalten durch solche Simulationen die Möglichkeit, spielerisch praktische Erfahrungen mit formalen und inhaltlichen Abläufen von Verhandlungen in UN-Gremien zu sammeln.