03.02.2021

Poster Award 2020/21

Ein fester Bestandteil des Studiums an der Fakultät Kommunikation und Umwelt ist ein interdisziplinäres Projekt der Studierenden im 5. Semester. Auch in diesem Jahr haben sich zahlreiche Projektgruppen mit den unterschiedlichsten Forschungsthemen befasst und ihre Ergebnisse – wenn auch nur online -  vorgestellt. Im Anschluss wurde die formale und inhaltliche Gestaltung der Projektposter von einer Jury der Hochschule bewertet.

Den ersten Platz

belegten Anuschka Baumgart, Lena Bergfeld, Leonie Beyer, Andreas Brennecke, Felicia Fischer,  Ayleen Grosse, Monika Klein, Viola Lippmann, Alina Ondracsek, Svenja Schiemann, Aaron Schneider, Alina Schwarten, Mena Stolper, Lena Sturm, Kira Terwesten und Natalie Wissenbergmit ihrem Projektposter zum Thema „Public Private Partnership im Quartier“. Gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Hegemann untersuchten sie die Zusammenarbeit von Bürger*innen mit ihren kommunalen Verwaltungen im Kreis Kleve in Bezug auf ehrenamtliches Engagement. Damit unterstützten sie die Forschenden des INTERREG VA-Projekt „Volunteers 2.0“ (2020-2022), welches sich der Verbesserung der Kommunikation und Flexibilität in Bürgerbeteiligungsverfahren widmet. Die Studierenden der Studiengänge Arbeits- und Organisationspsychologie, International Business Administration sowie Medieninformatik entwickelten einen online-Fragebogen, zu den Themen Kommunikation, Wertschätzung, Identität, Politik und Wirtschaft. Um auf die Befragung aufmerksam zu machen entwickelten sie ein Marketingkonzept für verschiedene Kommunikationskanäle und bekamen so u.a. Unterstützung von Antenne Niederrhein (Radiointerview). Zum Abschluss des Projekts wurden die Daten der Fragebögen analysiert und allen interessierten Kommunen daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt.

Den zweiten Platz teilten sich

Maksud Ahmad, Mohammad-al Amin, Aayush Hemdani, Chibueze-Augustine Kalu, Ujjwal Khatiwada,Vivek Kumar, Nayeon Park, Md-Tanvir Rahman, Radostin-Radoslavov Rangelov, Arpan Ray, Ashish-Jawahar Singh und Merlin Sueper mit ihrem Projekt „Environmental Impacts of the COVID-19 Lockdown“ sowie Luca-Claudio Andrioli, Nina Burghard, Sophie Marie Clemens, Meri Erkan, Nikola Hinz, Nora Kreitzen, Anna Lina Kurek, Lea Montag, Vuong Bao Khanh, Nguyen Amanda Mitchell, M.Pereira und Jana Tüting mit dem Projekt „Cultural Differences in Hoarding Goods during Covid-19 Pandemic and its Influence on Supply Chain Performance”.

In ihrem Projekt „Environmental Impacts of the COVID-19 Lockdown“ untersuchten die Teammitglieder aus den Studiengängen Environment and Energy, Information Engineering and Computer Science, Mobility and Logistics sowie Communication and Information Engineering unter der Leitung von Prof. Dr. Ute Hansen und Prof. Dr. Petra Blitgen-Heinecke inwieweit sich die aufgrund des COVID-19-Lockdowns im Frühjahr 2020 gesunkenen Emissionen auf die Qualität von Wasser, Luft, Boden und das Leben von Wildtieren auswirkte. Durch die Auswertung verschiedenster Quellen kamen sie zu dem Ergebnis, dass z.B. neben den positiven Auswirkungen, wie dem Rückgang der Luftschadstoffkonzentrationen und der gebietsweise verbesserten Wasserqualität, das Müllaufkommen privater Haushalte in vielen Ländern wuchs. Im Falle der Wildtiere stand einer verringerten Todesrate durch den Straßenverkehr in industrialisierten Staaten eine Zunahme der Wilderei in den Ländern gegenüber, in denen die Wilderei während der Lockdown-Phase nicht adäquat bekämpft werden konnte.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Bruckmann und Prof. Dr. Mona Wappler analysierten die Studierenden aus den Studiengängen Arbeits- und Organisationspsychologie, International Business Administration sowie Mobility and Logistics in ihrem Projekt „Cultural Differences in Hoarding Goods during COVID-19 Pandemic and its Influence on Supply Chain Performance” die unterschiedlichen Reaktionen der Bevölkerung auf den absehbaren Lockdown in den drei Ländern VR China, Deutschland und Italien. Im Fokus stand dabei die Frage, welche Produkte besonders stark nachgefragt wurden und wie sich diese Nachfrageveränderungen auf die Lieferketten ausgewirkt haben. Allen drei Ländern gemeinsam war die erhöhte Nachfrage nach Desinfektionsmitteln, Schutzausrüstung und haltbaren Lebensmitteln. Kulturelle Unterschiede zeigten sich aber im Detail. Während in China eher Reis nachgefragt wurde, standen in Deutschland und Italien Nudeln (bzw. Pasta) im Vordergrund. Wichtig für die Gesamtwirtschaft war beispielsweise auch der durch die strengen Quarantänemaßnahmen entstandene Mangel an Arbeitskräften in der Chinesischen Wirtschaft sowie die Unterbrechung von Lieferketten durch kurzfristige Grenzschließungen.

Herzlichen Glückwunsch!