01.02.2016

Masterstudierende entwickeln Organisationsdiagnose zum Kommunikationsverhalten im Betrieb

Forschungsprojekt in Kooperation mit der Norgren GmbH in Alpen, einem Unternehmen der IMI Precision Engineering

Studierende aus dem Masterstudiengang „International Management and Psychology“ der Hochschule Rhein-Waal führten im Rahmen eines Forschungsprojektes eine Organisationsdiagnose bezüglich der formalen Kommunikation bei IMI Precision Engineering durch.

Kleve/Kamp-Lintfort, 1. Februar 2016: Durch eine Anfrage von IMI Precision Engineering an Studiengangsleiter Prof. Dr. Nicki Marquardt, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Hochschule Rhein-Waal, entstand eine Kooperation zwischen der Hochschule und dem regional ansässigen, internationalen Unternehmen Norgren GmbH aus Alpen. Die Norgren GmbH ist ein Unternehmen der IMI Precision Engineering, einem international führenden Hersteller und Systemanbieter im Bereich der pneumatischen Antriebs- und Steuerungstechnik.

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts analysierten drei Studentinnen der Fakultät Kommunikation und Umwelt, Vera Hillen, Annika Mader und Lina Riedel, die Regelkommunikation des Unternehmens. Das Ziel des Projektes war es herauszufinden, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Besprechungsorganisation und den Informationsfluss innerhalb des Unternehmens wahrnehmen.

Hierfür entwickelten die Studentinnen eigenständig Methoden, die sie bei Verhaltensbeobachtungen, Interviews und Mitarbeiterbefragungen einsetzten. Untersucht wurden insbesondere die allgemeine Kommunikation, die Besprechungen, die Dokumentation und die Schichtübergaben. Nach der Analyse der erhobenen Daten wurden die Ergebnisse sowohl der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat als auch der Belegschaft vorgestellt und Handlungsempfehlungen unterbreitet.

Bei diesem Projekt erhielten die Studentinnen die Möglichkeit sowohl ihr theoretisches Wissen als auch ihre methodischen, analytischen und sozialen Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden, was für sie eine sehr große Bereicherung darstellt. Der Projektbetreuer seitens der Hochschule Rhein-Waal, Prof. Dr. Nicki Marquardt, lobte die sehr eigenständige und methodisch hervorragend durchgeführte Organisationsdiagnose: „Die Studierenden haben es sehr gut verstanden, das im Studium erworbene organisationspsychologische Fachwissen auf ein konkretes, praktisches Problem anzuwenden. Ich bin mir sicher, dass diese Lernerfahrung ihnen im weiteren Berufsleben enorm weiterhelfen wird“.

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