29.09.2015

AREE - Internationales Kolloquium und Ausstellung an der Hochschule Rhein-Waal

Über die Analyse von Seltenerdelementen, Methoden und Anwendung

Die Hochschule Rhein-Waal wird zum internationalen Treffpunkt vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Kolloquium findet statt am 5. und 6. Oktober 2015 im Audimax des Campus Kleve der Hochschule Rhein-Waal. Zu den Inhalten gehören verschiedene Vorträge und Ausstellungen zu den „Seltenerdelementen“. Organisiert wird das Kolloquium von Experten der Hochschule Rhein-Waal, der Universität Duisburg-Essen, dem Centrum für Analytik und Information aus Aachen sowie der COGNOS AG aus Köln.

Kleve/Kamp-Lintfort, 30. September 2015: Die Elemente der Seltenen Erden werden aufgrund ihrer einzigartigen chemischen und physikalischen Eigenschaften weltweit für innovative Technologien genutzt. Sie sind unentbehrliche Bestandteile vieler moderner Produkte, vor allem elektronischer Geräte. Die Elemente der Seltenen Erden sind eine Gruppe von 17 chemischen Elementen, wie beispielsweise Scandium, Lanthan oder Europium. Sie werden in der Natur in Form von Mineralien gefunden, wie beispielsweise Oxide, Karbonate oder Phosphate. Aus diesen Mineralien werden dann Elemente und andere Verbindungen gewonnen.

Die Analytik dieser Elemente ist sehr komplex, muss aber beherrscht werden, um die Gewinnung der Seltenerdelementen (SEE) aus den Rohstoffen zu überwachen und den gesamten Verarbeitungsprozess der Produkte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kolloquiums werden sich mit den Problemen der Analytik beschäftigen und werden diskutieren, wie man SEE möglichst empfindlich nachweisen und bestimmen kann.

So werden moderne instrumentelle Methoden, die erforderlichen Geräte und ihre Leistungsfähigkeit wichtige Themen der Vorträge und Plakate sein. Die effiziente Nutzung der Geräte ermöglicht vielfach erst, eine leistungsfähige Analytik dieser so schwierigen Elemente zu realisieren.

In Ergänzung zu den instrumentellen Entwicklungen werden Themen der Anwendung in vielen Bereichen stehen. SEE müssen bestimmt werden in Wasser- und anderen Umweltproben, da sie durch ihre vielfache Nutzung inzwischen auch in der Umwelt als ungewollte Verunreinigung auftreten. Auch die Frage des Recycling dieser Elemente aus Reststoffen bedarf einer intelligenten Analytik. Die Entwicklung vieler Produkte, die uns vertraut sind, wäre ohne die SEE nicht möglich. Hochwertige optische Gläser sind beispielsweise ohne SEE nicht herstellbar.

Informationen

Ansprechpartnerin

Dr. Myint Myint Sein
Tel.: 02821 806 73-369