03.11.2017

3D-Kompetenzzentrum Niederrhein: Vortrag am 8. November 2017 auf dem Campus Kamp-Lintfort (News)

Auch am Niederrhein erobern digitale Technologien die Arbeitswelt. Beim Additive Manufacturing ist der gesamte Entwicklungsprozess vom Entwurf bis zum Produkt digital – ein Paradebeispiel für Industrie 4.0. Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich intensiv mit dieser Technologie oder haben bereits 3D-Druck in ihre Produktion mit eingebunden.

Das 3D-Kompetenzzentrum Niederrhein an der Hochschule Rhein-Waal und die wir4-Wirtschaftsförderung laden zu einer Veranstaltungsreihe ein, in der sich Unternehmen aus der Region, die die neuen 3D-Techniken bereits nutzen, vorstellen. Vorträge, Exkursionen und Workshops sollen zeigen, wo additive Fertigungsverfahren schon heute zum Einsatz kommen und wo ihre Potenziale liegen.

Am 8. November 2017 um 17.00 Uhr hält Herbert Marschall, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen in der Fakultät für Bildungswissenschaften am Institut für Berufs- und Weiterbildung, einen Vortrag zum Thema „Personal für die additive Fertigung“.

Die Veranstaltung findet auf dem Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal, Friedrich-Heinrich-Allee 25, im Gebäude 1, Audimax, Raum 01 00 115 statt.

Der Vortrag bietet eine Orientierungshilfe für Unternehmen, Schulen, Hochschulen sowie für angehende Ingenieure zu den notwendigen Kompetenzen und den verschiedenen Angeboten beruflicher Bildung. Dabei soll unter anderem folgenden Fragen nachgegangen werden: Welche Kenntnisse benötigt das Personal für den 3D-Druck? In welchen Berufen wird die additive Fertigung bereits angewandt? Welche Möglichkeiten gibt es in der Aus- und Weiterbildung? Welche Strategien können Unternehmen einschlagen?

Darüber hinaus gibt es aktuelle Informationen für alle, die Fachpersonal für die generative Fertigung suchen oder ausbilden möchten. Denn bereits jetzt verändern die neuen 3D-Verfahren die Arbeitswelt. Die Digitalisierung von der Produktidee bis hin zur Realisierung berührt alle Produktionsprozesse. Sie wird den 3D-Druck noch mehr automatisieren und gerade Tätigkeiten von Niedrigqualifizierten ersetzen.

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