20.02.2019

Hochschule Rhein-Waal erfolgreich beim Wissenstransfer in die Region (PM)

Wissenschaft für die breite Öffentlichkeit verständlich und zugänglich machen – das ist ein Ziel der Hochschule Rhein-Waal. Steigende Besucherzahlen zeigen, dass ihre verschiedenen Veranstaltungsformate auch im vergangenen Jahr wieder auf großes Interesse stießen und die Hochschule dabei ihrem Vorsatz gerecht wird.

Das Studium Generale richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schüler, Studierende und Wissenschaftsinteressierte der Region ebenso wie an Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeitende der Hochschule Rhein-Waal mit dem Anspruch auf allgemeine, universale Bildung. Das Veranstaltungsformat bietet zudem eine Plattform für einen regen Austausch und Diskussionen zu aktuellen Fragestellungen – ein Angebot, das im letzten Jahr zirka 850 Besucherinnen und Besucher wahrnahmen.

Bei der jüngst abgeschlossenen Vortragsreihe stand das Schwerpunktthema „Wasser“ auf der Agenda. In den neun Einzelveranstaltungen beleuchteten die Vortragenden aus der Hochschule gemeinsam mit externen Referierenden das Nass und seine Bedeutung aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Auf das größte Interesse stieß dabei der Vortrag „Hochwasserschutz im Kreis Kleve und grenzüberschreitende Aspekte des Hochwasserschutzes im Allgemeinen“ mit 179 Besucherinnen und Besuchern. Aufgrund des Andrangs musste kurzerhand in den Audimax ausgewichen werden. Dem Vortrag „Wohin geht unser Abwasser? Verschiedene Möglichkeiten der Abwasserbehandlung“ folgten 123 Zuhörinnen und Zuhörer. Über das Thema „Nach dem Spül ist vor dem Spül – Wassersparen, Energieeffizienz und Hygiene bei Haushaltsgeräten“ diskutierten 108 Gäste. Auch alle anderen Vorträge waren gut besucht.

Eine weitere etablierte Vortragsreihe für die interessierte Öffentlichkeit ist die Mittwochsakademie der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie. Im Jahr 2018 stand die Mittwochsakademie unter dem Motto „Von regional bis global – Wirtschaft und Gesellschaft im aktuellen Zeitgeschehen“ und lockte mehr als 400 Besucherinnen und Besucher an den Campus Kleve. Hier waren unter den Top 3 die Vorträge „GroKo zum Vierten“, „Demoskopie, ihre Irrtümer und was man dagegen tun kann“ sowie „Was gibt es zwischen Allem und Nichts? Die Struktur rationaler Gottesbeweise im Lichte der modernen Logik“.

Das Klimahaus der Hochschule Rhein-Waal ist inzwischen ebenfalls eine feste Instanz als Lehr- und Lernort für die Öffentlichkeit geworden. Im Rahmen von Campusführungen oder der Veranstaltungsreihe „Offene Gärten im Kleverland“ haben alle Interessierten die Möglichkeit, die Biodiversität von der Ananas bis zur Zwiebel in der Tropenkammer oder auf der Streuobstwiese kennenzulernen. Auch hier spiegeln die Besucherzahlen das gestiegene Interesse der regionalen Bevölkerung wider: Während das Klimahaus im Jahr 2014 beispielsweise noch knapp 1200 Besucherinnen und Besucher zählte, hat sich die Zahl mittlerweile mehr als verdoppelt und das Jahr 2018 konnte mit fast 3100 Besucherinnen und Besuchern einen neuen Rekord aufstellen.

„Es freut uns sehr, dass unser Angebot für die Öffentlichkeit in der Region so gut angenommen wird. Damit vermitteln wir den Teilnehmenden nicht nur ein Stück Wissenschaft sondern bieten ihnen auch die Möglichkeit, mit der Hochschule in den Dialog zu treten. Das ist uns ein wichtiges Anliegen“, so Professor Dr. Eberhard Menzel, Beauftragter für die Funktion des Präsidenten.

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