24.07.2019

Fakultät Technologie und Bionik ist und bleibt gefragt

Die Fakultät Technologie und Bionik an der Hochschule Rhein-Waal ist und bleibt mit ihren ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen sehr gefragt. Dies belegen die steigenden Bewerbungszahlen. Im Vergleich zum Vorjahr sind diese um 16 Prozent gestiegen, während sie im landesweiten Trend gesunken sind. Auch die Zahl der Absolventinnen und Absolventen steigt seit Jahren kontinuierlich an. Alle sieben ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge wurden kürzlich erfolgreich reakkreditiert, zuletzt die beiden Masterstudiengänge Maschinenbau und Bionik.

Der Erfolg der Bachelorstudiengänge an der Hochschule Rhein-Waal wurde erst vor Kurzem in einem landesweiten Zahlenvergleich bestätigt: Von den im Studienverlaufsplan vorgesehenen Prüfungen werden im Landesdurchschnitt ein Drittel nicht angetreten oder nicht bestanden, an der Hochschule Rhein-Waal liegt dieser Anteil bei 29 Prozent. Um die Studierbarkeit und damit die Abschlussquoten weiter zu verbessern, hat die Hochschule Rhein-Waal im Jahr 2017 im Hinblick auf die besondere Zusammensetzung der Studierenden die Studienverlaufspläne überarbeitet, die Grundlagen wie Mathematik gestärkt und Deutschkurse curricular verankert. Erste Erfolge der eingeführten Maßnahmen sind bereits zu erkennen.

Damit reagiert die Fakultät Technologie und Bionik auf die internationale und diverse Studierendenschaft. 87 Prozent der Studierenden aus dem Ausland kommen aus insgesamt 95 Ländern. Von den deutschen Studierenden in der Fakultät stammen fast 60 Prozent aus den Kreisen Kleve und Wesel. In der Fakultät Technologie und Bionik können sie sich ohne Zulassungsbeschränkung (NC) in die Bachelorstudiengänge einschreiben. Diese Zusammensetzung stellt deutlich höhere Anforderungen an die Lehre. Aus diesem Grund ist die Betreuungsquote an der Hochschule Rhein-Waal in den Ingenieurwissenschaften überdurchschnittlich hoch. Mit 38,4 Studierenden für einen Professor nimmt die Hochschule in den Ingenieurwissenschaften landesweit den ersten Platz ein. Zwar wechselt jeder siebte Studierende im Laufe des Studiums den Studiengang, der Großteil der Wechsler verbleibt in der Fakultät. In der Statistik werden sie jedoch dem Studiengang der Ersteinschreibung als nicht erfolgreich beendet zugerechnet, auch wenn sie den neuen Studiengang erfolgreich abschließen. Dieses Beispiel zeigt auf, dass statistische Daten allein oftmals keine einfachen Rückschlüsse zulassen.

Die Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Technologie und Bionik sind regional und überregional begehrte Fachkräfte. Auf diese Weise vergrößert sich das Netzwerk zwischen Hochschule und Unternehmen stetig. Hiervon profitieren insbesondere die Studierenden, indem die Angebote an Abschlussarbeiten und Praktikumsplätzen zunehmen.

„Die Hochschule Rhein-Waal hat seit ihrer Gründung in der Region und mit ihrer internationalen Ausrichtung eine besondere Aufgabe übernommen. Diese stellt die Hochschule, wie im Übrigen alle Hochschulen, die international und stark MINT-orientiert sind, vor außergewöhnliche Herausforderungen gerade im Studienverlauf und insbesondere bei ingenieur- und naturwissenschaftlich geprägten Studiengängen“, betont Dr. Oliver Locker-Grütjen, Präsident der Hochschule Rhein-Waal. Vor diesem Hintergrund wird die Hochschule daher auch in den kommenden Jahren ihre Maßnahmen zur Begleitung der Studieneingangsphase und zur Rekrutierung hervorragender Studierender weiter ausbauen. „Darüber hinaus wird sie einen stärkeren Fokus auf unterschiedliche Karriereoptionen auch während des Studiums legen. Hierzu zählen unter anderem duale Studiengänge, Einbindung in die regionale Wirtschaft und Existenzgründungen“, so Locker-Grütjen weiter.

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