Hygienedetektive begeistern Grundschulkinder für Wissenschaft und Hygiene

Wissenschaft verständlich erklären und eigene Projekte umsetzen – darum ging es kürzlich im Wahlpflichtfach „Hygiene“ an der Fakultät Life Sciences der Hochschule Rhein-Waal. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Bockmühl entwickelten Studierende aus den Bereichen Biowissenschaften, Gesundheit sowie Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene einen interaktiven Hygienenachmittag. Das Programm richtete sich an die St.-Hubertus-Grundschule in Kevelaer und fand im Rahmen der MINTmachtage 2026 statt.

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Ein Gruppenfoto von zehn lächelnden Personen – vermutlich die studentische Projektgruppe und ihr Dozent – die an einem sonnigen Tag vor dem roten Backsteingebäude der St. Hubertus Grundschule posieren.
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Zwei zusammengeschobene Tische in einem Klassenzimmer. Darauf sind anschauliche Bildkarten für ein Experiment ausgelegt, die in mehreren Stufen zeigen, wie Obst verdirbt und Pausenbrote in blauen Brotdosen verschimmeln.
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Ein Gruppenfoto von zehn lächelnden Personen – vermutlich die studentische Projektgruppe und ihr Dozent – die an einem sonnigen Tag vor dem roten Backsteingebäude der St. Hubertus Grundschule posieren.

v.l.n.r: Jan Verhoeven, Emma Wanders, Prof. Dr. Bockmühl, Nina Maywald, Joana Rexwinkel, Katharina Hoffmann, Antonia Lievre, Kamila Bartnikiewicz, Konstantina Tsanis, Maik Sattelmeier

Als Arbeitsgruppe „Hygienedetektive“ bereiteten die Studierenden wissenschaftliche Inhalte kindgerecht auf. Die Grundschulkinder sollten spielerisch an Naturwissenschaften herangeführt werden. Gleichzeitig war es für die Studierenden eine Chance, ihr theoretisches Wissen in der Praxis auszuprobieren.

Von den Laborversuchen bis zur Öffentlichkeitsarbeit lag die Organisation bei den Studierenden. Neben fachlichen Hygienethemen lernten sie dabei viel über Wissenschaftskommunikation, Projektmanagement und Teamarbeit. Bei regelmäßigen Treffen besprachen sie den Fortschritt und neue Ideen. So entstand unter anderem ein gemeinsames Social-Media-Takeover auf dem Instagram Kanal der Hochschule.

Der Aktionstag in der St.-Hubertus-Grundschule begann mit einer Zertifikatsübergabe der Initiative „Kinder forschen“, bei der auch der Kevelaerer Bürgermeister Dr. Dominik Pichler zu Gast war. Anschließend besuchten die Kinder der Offenen Ganztagsschule verschiedene Mitmachstationen. Mit Stempelkarten ausgerüstet, erforschten sie die Welt der Mikroorganismen.

An den Stationen fanden die Kinder heraus, warum man sich die Hände waschen sollte, wie Bakterien für üble Gerüche auf feuchten Handtüchern sorgen und weshalb Lebensmittel schimmeln. Durch Geruchsproben und kleine Experimente wurden die wissenschaftlichen Zusammenhänge plötzlich greifbar.

„Wir haben das Projekt von der ersten Idee bis zur Umsetzung selbst gestaltet“, berichtet eine beteiligte Studentin. „Dabei lernt man neben dem Fachwissen vor allem, wie wichtig Teamarbeit und Projektorganisation sind. Zu sehen, wie konzentriert die Kinder an den Stationen mitgemacht haben, hat die ganze Arbeit belohnt.“

Das Projekt zeigte, wie praxisnah die Life Sciences sind und die Hygienedetektive setzten damit das um, wofür die MINTmachtage stehen: Wissenschaft für junge Menschen konkret erlebbar zu machen.