Prof. Dr. Corinna Titze
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Profil
Corinna Titze wurde 2019 als Professorin für „Angewandte Psychologie“ an die Hochschule-Rhein-Waal berufen. Sie studierte Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und promovierte dort an der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät zur Beeinflussbarkeit des Geschlechtseffekts in der mentalen Rotationsleistung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch psychosoziale und testspezifische Faktoren.
Ihr außeruniversitärer beruflicher Werdegang führte Corinna Titze zunächst zur psychologischen Sachverständigentätigkeit. In familiengerichtlichen Verfahren erstattete sie zu Fragen des Sorge- und Umgangsrechts, der Kindeswohlgefährdung sowie der elterlichen Erziehungsfähigkeit Sachverständigengutachten. Im Anschluss war sie als psychologische Therapeutin in der Institutsambulanz/ Tagesklinik für Kinder und Jugendliche einer LVR Klinik tätig. Zuletzt arbeitete sie in der schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises Wesel.
Corinna Titze absolvierte u.a. Fort- und Weiterbildungen zur Verfahrensbeiständin & Mediatorin sowie zur Systemischen Therapeutin /Familientherapeutin (DGSF) und befindet sich aktuell in der berufsbegleitenden Approbationsausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit systemischem Vertiefungsschwerpunkt.
- Mai, J., Lennarz, H. K., Tadsen, W. N., & Titze, C. (2024). Experiences and consequences of emotion work: a mixed methods study in pedagogical professions. International Journal of Workplace Health Management, 17(5/6), 447–465. https://doi.org/10.1108/ijwhm-08-2023-0101.
- Titze, C. (2021). Was ist nur mit dir los? Über den richtigen Umgang mit traumatisierten Kindern. Theorie und Praxis der Sozialpädagogik, 9, 4–11. https://www.klett-kita.de/shop/zeitschriften/tps-theorie-und-praxis-der-sozialpaedagogik/tps-heft-9-21?srsltid=AfmBOooxewOrMPXsA6kaRkDt7iLHVxq4Q20CHul_mKkqwBOepI0SL1FD
- Titze, C., Jansen, P., & Heil, M. (2011). Single-sex school girls outperform girls attending a co-educative school in mental rotation accuracy. Sex Roles, 65(), 704–711. https://doi.org/10.1007/s11199-011-9947-y.
- Titze, C., Jansen, P., & Heil, M. (2010). Mental rotation performance in fourth graders: No effects of gender beliefs (yet?). Learning and Individual Differences, 20(5), 459–463. https://doi.org/10.1016/j.lindif.2010.04.003.
- Titze, C., Jansen, P., & Heil, M. (2010). Mental rotation performance and the effect of gender in fourth graders and adults. European Journal of Developmental Psychology, 7(4), 432–444. https://doi.org/10.1080/17405620802548214.
- Titze, C., Heil, M., & Jansen, P. (2010). Pairwise presentation of cube figures does not reduce gender differences in mental rotation performance. Journal of Individual Differences, 31(2), 101–105. https://doi.org/10.1027/1614-0001/a000018.
- Jansen, P., Titze, C., & Heil, M. (2009). The influence of juggling on mental rotation performance. International Journal of Sport Psychology, 40, 351–359. https://www.ijsp-online.com/abstract/view/40/351
- Titze, C., Heil, M., & Jansen, P. (2008). Gender differences in the Mental Rotations Test (MRT) are not due to task complexity. Journal of Individual Differences, 29(3), 130–133. https://doi.org/10.1027/1614-0001.29.3.130.
Ihr Forschungsinteresse an der HSRW gilt dem Konzept der „Emotionalen Arbeit“ im Kontext der pädagogischen Arbeit: wie kann es im Sinne der sozialen Nachhaltigkeit gelingen trotz hoher (psychischer) Arbeitsanforderungen, Fachkräftemangel und oftmals unzureichender Bezahlung die Fachkräfte im pädagogischen Bereich mental gesund zu erhalten und gleichzeitig die Qualität der pädagogischen Arbeit zu sichern? Als ein zentraler Wirkmechanismus hinsichtlich des eigenen Wohlbefindens als auch der Arbeitsqualität werden dazu Emotionsregulationsfähigkeiten in Bezug auf sich selbst sowie in Bezug auf andere untersucht.