Prof. Dr. Oliver Serfling, Taisiya Romanov und Paula Cagnolatti-Chiavarino nahmen an der EADI-IOB 2026 Konferenz in Antwerpen teil, die unter dem Titel „Shaping Sustainable Futures: Global Challenges, (G)local Solutions?“ stand und von der European Association of Development Research and Training
Das Team stellte in zwei wissenschaftlichen Vorträgen und einer Posterpräsentation die laufende Forschung zu nachhaltiger Entwicklung, Kapazitätsentwicklung (Capacity Building) und computergestützten Ansätzen für die Entwicklungsprogrammierung vor.
Oliver Serfling und Taisiya Romanov präsentierten ihre Forschung zu Capacity Building in der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit und stellten einen computergestützten Textanalyseansatz vor. Mit diesem wird untersucht, wie sich unterschiedliche Ausprägungen von Capacity Development in Projektdokumenten der Weltbank widerspiegeln und wie diese mit der Projektleistung zusammenhängen. Die Ergebnisse verdeutlichen die Komplexität von Capacity Development-Maßnahmen und liefern neue Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen Projektdesign und Evaluierungsergebnissen.
In einem zweiten Vortrag stellten Oliver Serfling und Paula Cagnolatti-Chiavarino die Ergebnisse einer gemeinsam mit Hanna Berzau verfassten Studie vor, die sich mit der lokalen Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) am Niederrhein befasste. Die Studie untersuchte Kommunen, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen, identifizierte Beispiele für nachhaltige Transformation und zeigte den Bedarf an einer stärker strategischen Verankerung der SDGs sowie an sektorübergreifendem Lernen auf.
Darüber hinaus stellte Taisiya Romanov ihrkumulatives Promotionsprojekt „Quantifying Intervention Design in International Development: Computational Evidence on Project Effectiveness and Decision-Making“ in einer Posterpräsentation vor. Sie entwickelt computergestützte Methoden zur Messung latenter Merkmale von Entwicklungsmaßnahmen anhand umfangreicher Textdaten aus Projektdokumenten.
Die Konferenz bot eine hervorragende Gelegenheit, sich mit internationalen Forschenden und Praktiker*innen auszutauschen, wertvolles Feedback zu laufenden Arbeiten zu erhalten und neue Kooperationen zu knüpfen.