15.06.2016

Starke Dörfer – Bürgerbeteiligung in Deutschland und den Niederlanden

Vortrag im Studium Generale an der Hochschule Rhein-Waal am 23. Juni 2016 im Audimax auf dem Campus Kamp-Lintfort und am 29. Juni 2016 auf dem Campus Kleve

Der nächste Vortrag im Studium Generale aus dem Bereich der deutsch-niederländischen Grenzbeziehungen befasst sich mit der Entwicklung einer Region durch Kooperationen zwischen Dörfern und Hochschulen und der damit verbundenen Bürgerbeteiligung im Vergleich zwischen Deutschland und den Niederlanden. Prof. Dr. Klaus Hegemann, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Rhein-Waal, referiert am Donnerstag, 23. Juni 2016 um 18.30 Uhr im Audimax auf dem Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal, Friedrich-Heinrich-Allee 25 und außerdem am Mittwoch, 29. Juni 2016 um 18.30 Uhr auf dem Campus Kleve der Hochschule Rhein-Waal, Marie-Curie-Straße 1, Hörsaalzentrum, 2. OG, Raum 01 02 002 (Hörsaal 2). Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kleve/Kamp-Lintfort, 15. Juni 2016: Die Auswirkungen des demografischen Wandels werden im ländlichen Raum immer deutlicher spürbar. Die immer älter werdende Gesellschaft schrumpft, Geschäfte schließen, kulturelle Angebote nehmen ab – das Dorf verliert an Lebendigkeit und Lebensqualität. Zugleich leiden Identität, Vitalität und Attraktivität der Dörfer darunter. Viele junge Menschen suchen ihre Zukunft in den Städten. Diese Problematik ist an beiden Seiten der deutsch-niederländischen Grenze bekannt. Doch wie lässt sich dieser Trend stoppen? Und welche Rolle können dabei die Bürgerinnen und Bürger selbst spielen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich Prof. Hegemann in seinem Vortrag.

Im Rahmen des deutsch-niederländischen Kooperationsprojekts „Krachtige Kernen/Starke Dörfer“ (KRAKE) greifen die Fachhochschule Arnhem und Nijmegen (HAN), die FH Münster und die Hochschule Rhein-Waal diese Problematik gemeinsam mit rund 45 Pilotdörfern aus der Euregio Rhein-Waal und der EUREGIO auf. Ziel des Projekts ist der Erhalt bzw. die Verbesserung der Lebensqualität und der sozialen Zukunftsfähigkeit der kleinen Dörfer. Die Bedarfe der Dörfer stehen dabei jeweils im Mittelpunkt.

Der Vortrag ist Teil des Studium Generale. Das Vortragsprogramm richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger ebenso an Studierende, Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Rhein-Waal und bereitet aktuelle Themen alltagsnah und informativ auf. Die Vortragsreihe bietet zudem die Möglichkeit, sich an aktuellen Fragestellungen zu beteiligen. „Wir laden alle ein, egal welchen Alters, an diesen spannenden Vorträgen teilzunehmen“, sagt die Präsidentin der Hochschule Dr. Heide Naderer. Gleichzeitig sieht sie das Programm auch als Möglichkeit, die beiden Hochschulstandorte kennenzulernen.

Der Besuch der Vorträge im Studium Generale an der Hochschule Rhein-Waal ist für alle Bürgerinnen und Bürger kostenfrei.

 

Zum Thema:

Das Projekt KRAKE wird im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Provinz Gelderland kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programmmanagement bei der Euregio Rhein-Waal. Die Projektleitung übernehmen die HAN und die TAFH Münster GmbH.

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