14.10.2015

Neuer Erstsemester-Wettbewerb zur Informatik

Kleve/Kamp-Lintfort, 13. Okt. 2015: Die Fakultät Kommunikation und Umwelt der Hochschule Rhein-Waal veranstaltete für Studierende der Studiengänge „Medien- und Kommunikationsinformatik“ und „E-Government“ einen internen Wettbewerb zur Berechnung von Zahlen, die in der Datenverarbeitung eine Rolle spielen. Dieser Wettbewerb fand im Rahmen der Lehre zum Modul „Grundlagen der Informatik“ statt, in dem Prof. Ulrich Greveler die technischen Grundlagen der Informatik, das Verarbeiten numerischer Informationen und die Funktionsweise von Netzwerk- und Serverbetriebssystemen lehrt. Am Ende verfügen die Studierenden dieses Kurses über die Grundlagen zum Verständnis komplexer Konzepte aus den weiterführenden Modulen der beiden Informatik-Studiengänge.

Wettbewerbsaufgabe war es, den Wert einer Gleitkommazahl zu bestimmen und das Ergebnis als erster einzusenden. Diese Zahlen sind von besonderer Bedeutung bei der numerischen Berechnung von Vorgängen aus der Natur mithilfe von Computern. Beispielsweise können Computer auf Grundlage der Arithmetik mit Gleitkomazahlen hochauflösende Grafiken und dreidimensionale Filmszenen erzeugen, oder zu einem vorgegebenen Blickwinkel die Szenerie berechnen. Um Rechenfehler einzugrenzen, müssen dabei die unvermeidlichen Rundungsfehler beobachtet werden, damit sich diese nicht bei fortlaufenden Berechnungen zu störenden Werten aufschaukeln und damit das Rechenergebnis gefährden.

Die Studierenden mussten zur Lösung der Aufgabe das Rechnen im binären Zahlensystem erlernen, was insbesondere bei gebrochenen Zahlen eine Herausforderung darstellt. „Gute Mathematikkenntnisse und Spaß beim Programmieren sind beste Voraussetzungen für ein Studium der Informatik.“, sagte dazu Prof. Greveler (im Bild: rechts), der den jährlich stattfindenden Wettbewerb ins Leben gerufen hatte. „Aufgaben dieser Art schulen das technische Verständnis und die Selbstorganisation der Studierenden und haben einen hohen Praxisbezug.“ so Greveler weiter.

„Nach einigen Minuten war der gesuchte Binärbruch gefunden.“, freut sich Dominic Claßen über seine Auszeichnung. Auch René Heinen (im Bild: links) war nach wenigen Minuten der Lösung auf der Spur, so dass es zwei Sieger zu feiern gab.

Die Hochschule Rhein-Waal leistet in ihren neu geschaffenen Informatik-Studiengängen eine fundierte Grundlagenausbildung und verknüpft diese mit Anwendungsbezug und aktuellen Technologien.