Aktive Ansprache

In jedem Semester werden Studierende, deren Studienverlauf deutliche Abweichungen vom Standardstudienverlauf aufweist, von der Hochschule angeschrieben und eingeladen, einen Termin mit der zuständigen Studienlotsin bzw. dem Studienlotsen zu vereinbaren.

Hiermit verfolgt die Hochschule das Ziel, Studierende aktiv darin zu unterstützen, ihr Studium erfolgreich zu absolvieren.

Mit der Ansprache von besonders leistungsstarken Studierenden wird das Ziel verfolgt, auch diese Studierendengruppe ihren Fähigkeiten nach gezielt zu fördern.

Die Anschreibe-Kriterien variieren nach Winter- und Sommersemester:

Wintersemester:

  • Modulprüfung zweimal nicht bestanden
  • <30 CP im 3. Fachsemester
  • <60 CP im 5. Fachsemester

Sommersemester:

  • Modulprüfung zweimal nicht bestanden
  • Studiendauer > 10 Fachsemester
  • <10 CP nach mehr als 2 Fachsemestern im Masterstudiengang
  • Die 10% besten eines Studiengangs gemäß des Notendurchschnitts nach 2 Semestern

Die Hochschulverwaltung erhebt nur die für die Auswertung relevanten Studierendendaten und schreibt die Studierenden an. Die Studienlotsen wissen nicht, welche Studierenden eingeladen werden.

Sie als Student bzw. Studentin entscheiden, ob Sie das Gesprächsangebot annehmen wollen.

Die Anschreiben werden in der Regel im November und im Mai versendet. Damit ist sichergestellt, dass alle Noten bzw. Leistungsnachweise der letzten Prüfungsphase eingetragen sind.

Mit einem standardisierten Erfassungsbogen werden die Beratungsthemen und der Zeitpunkt der Beratung im Studienverlauf gezielt festgehalten. Die Studienverlaufsberatung kann so Erkenntnisse über allgemeine Schwierigkeiten und Probleme in verschiedenen Studienphasen oder Studiengängen gewinnen. Die Studienlotsen können so gezielt weitere Angebote entwickeln oder Anregungen in die Fakultäten einbringen.

Ansprechpartnerin bei Fragen:

Dr. Rebecca Müller