25.03.2020

Coronavirus: Aktuelle Information

Aus aktuellem Anlass gibt das Präsidium einen Überblick über Maßnahmen in Bezug auf die weitere Verbreitung des Coronavirus und den Umgang mit potentiell damit verbundenen Erkrankungssymptomatiken (COVID-19) sowie möglicher weiterer Maßnahmen der Hochschule.

Notbetrieb

Um einen wirkungsvollen Beitrag zur Bremsung der Pandemie zu leisten, stellen die Hochschule Rhein-Waal und alle ihre Einrichtungen ab dem 19. März 2020 auf einen geregelten Notbetrieb um. Dieser gilt bis einschließlich zum 19. April 2020.

Dieser Notbetrieb soll die notwendige Infrastruktur, den notwendigen Laborbetrieb und unverzichtbare Versuchsabläufe aufrechterhalten und alternative Arbeitsformen bestmöglich organisieren. Die Zeit bis zum 19. März 2020 wird genutzt, um für alle Arbeitsbereiche den Notbetrieb vorzubereiten.

Eine Anwesenheit von Beschäftigten ist nur gestattet, insoweit die Präsenz zur Aufrechterhaltung des Betriebs erforderlich ist. Dabei sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen sowie Versammlungen, bei denen es zu Begegnungen von Menschen kommt, unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden, sowohl in Gebäuden als auch unter freiem Himmel untersagt und Hygienebestimmungen einzuhalten.

„Wir sehen in diesem Zusammenhang leider keinen Ermessensspielraum“ so der Präsident, Dr. Oliver Locker-Grütjen. „Wir möchten darauf hinweisen, dass sich die Hochschulleitung die Entscheidung nicht leicht gemacht hat. Aufgrund der deutlich verschärften Situation und Weisungslage sehen wir uns jedoch verpflichtet, für den Schutz der Gesundheit von Studierenden, Bediensteten sowie der Personen in deren Umfeld zu entscheiden. Die Hochschule bemüht sich daher mit Nachdruck um eine Minimierung der dadurch für die Studierenden entstehenden Umstände und Nachteile. Für den weiteren Studienverlauf sollen Ihnen möglichst wenig Nachteile entstehen.“ betont der Präsident.

Eine FAQ finden Sie hier.

Veranstaltungen

Bis zum 17.07.2020 werden keine Veranstaltungen an und mit der Hochschule stattfinden. Folgende Veranstaltungen fallen darunter:

  • Career Days
  • DenkWerkStadt
  • Exkursionswochen
  • Girls' and Boys' Day
  • Gasthörerschaft
  • Graduation Ceremony
  • Kinder-Uni
  • Lange Nacht der Studienberatung
  • Offenes Klimahaus
  • Schnupperstudium
  • Schülerwettbewerb „Schüler machen MI(N)T"
  • Studierende treffen Wirtschaft
  • Tag der offenen Tür
  • Workshops

Taskforce Coronavirus

Die Hochschule Rhein-Waal hat eine Taskforce Coronavirus eingerichtet, die die Situation beobachtet und mögliche Maßnahmen abstimmt. Derzeit trifft sich diese mehrmals in der Woche, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Die Arbeitsgruppe greift zudem auf wissenschaftliche Expertise aus den Fakultäten und Einrichtungen der Hochschule zurück und stimmt sich mit den Gesundheitsbehörden ab. Weiterhin findet eine enge Abstimmung auch mit den anderen Hochschulen des Landes NRW statt.

Sommersemester

Mit Blick auf Schutzmaßnahmen zur Verhinderung einer weiteren Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 wurde am Freitag, 13.03.2020, eine Verschiebung des Beginns der Vorlesungszeiten für das kommende Sommersemester auf den 20. April 2020 ausgesprochen.

Das Präsidium der Hochschule Rhein-Waal begrüßt diese Entscheidung und wird in den kommenden Tagen und Wochen gemeinsam mit den Fakultäten und den Einheiten an der Ausgestaltung der neuen Semesterplanung arbeiten. In erster Konsequenz müssen alle vorgezogenen Präsenzveranstaltungen des Sommersemsesters (beispielsweise Blockseminare oder Workshops) abgesagt werden. Über mögliche Auswirkungen auf Prüfungen, Praktika, Auslandssemester usw. wird es schnellstmöglich ein Update geben.

Hygiene

Ein verstärkter Fokus auf Hygienemaßnahmen sowie ‑aufklärung hat zum jetzigen Zeitpunkt oberste Priorität. So wurden beispielsweise in der gesamten Hochschule Plakate mit Hygienehinweisen verteilt und zusätzliche Stationen zur Handdesinfektion eingerichtet. Zum Schutz vor Infektionen bittet die Hochschule weiterhin, unbedingt die nachfolgend aufgeführten Hygienemaßnahmen zu beachten:

  • Regelmäßig und gründlich Hände mit Seife waschen (für mindestens 20 Sekunden)
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • In die Ellenbeuge und nicht in die Hand husten und niesen
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Abstand von mindestens einen Meter zu anderen Menschen halten
  • Bei Erkrankungsverdacht zuhause bleiben, Kontakt zu anderen Personen vermeiden, auch in häuslichem Umfeld. Mahlzeiten zu getrennten Zeiten einnehmen und sich möglichst in getrennten Zimmern aufhalten sowie regelmäßig und ausgiebig lüften.

Empfehlungen

Das Präsidium der Hochschule Rhein-Waal empfiehlt allen Hochschulangehörigen, die aktuellen Informationen, Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen und die Informationslage zu beobachten.

  • Das Auswärtige Amt gibt Reise- und Sicherheitshinweise. Diese finden Sie hier.
  • Das Bundesministerium für Gesundheit informiert zum Coronavirus. Diese Informationen finden Sie hier.
  • Das Robert Koch-Institut stellt aktuelle Informationen zur Verfügung (diese finden Sie hier) und eine „Fragen und Antworten“-Auflistung (diese finden Sie hier).
  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus. Diese finden Sie hier.
  • Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Seite des Kreis Kleve (diese finden Sie hier) und in der aktuellen Pressemitteilung.
  • Aktuelle Informationen zum Kreis Wesel finden Sie hier.
  • Aktuelle Informationen zu der Stadt Kleve finden Sie hier.
  • Aktuelle Informationen zu der Stadt Kamp-Lintfort finden Sie hier.

Weitere Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert Koch Instituts finden Sie im Downloadbereich.

Generelle Hinweise       

Die Hochschule weist nach wie vor auf die Empfehlungen und Einschätzungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) und der Gesundheitsministerien zum Umgang mit dem Coronavirus hin: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebie...

  • Symptomfreie Personen, die nicht in den letzten 14 Tagen in den vom RKI genannten Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten in Deutschland waren und auch keinen Kontakt zu Dritten mit bestätigtem Covid-19-Befund hatten, gelten als gesund.
  • Symptomfreie Personen, die in den letzten 14 Tagen in den vom RKI genannten Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten in Deutschland waren und/oder Kontakt zu Dritten mit bestätigtem Covid-19-Befund hatten, sollten nach Rücksprache mit der zuständigen Gesundheitsbehörde für die Dauer von 14 Tagen nach Rückkehr bzw. nach Kontakt den Umgang mit anderen Personen vermeiden und im häuslichen Bereich bleiben.

Die untere Gesundheitsbehörde des Kreises Kleve ist montags bis freitags in der Zeit von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr unter der Rufnummer 02821 85 – 311 erreichbar (https://www.kreis-kleve.de/de/fachbereich5/coronavirus/).

Die untere Gesundheitsbehörde des Kreises Wesel ist unter der Rufnummer 0281 207 – 0 erreichbar (https://www.kreis-wesel.de/de/dienstleistungen/infektionskrankheiten-meldung-information-und-beratung/).

  • Personen, die typische Symptome der Erkrankung an sich feststellen, sich in einem Bereich mit Erkrankungsfällen aufgehalten haben bzw. Kontakt zu Erkrankten hatten, sind aufgefordert, zu Hause zu bleiben und sich unbedingt an den Hausarzt zu wenden. Bitte informieren Sie Ihre Arztpraxis vorab telefonisch über Ihre Symptome und die Absicht Ihres Besuchs.

Noch folgender Hinweis: Zurzeit kursieren viele Gerüchte über die Verbreitung des Coronavirus und deren Folgen. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie zu einem besonnenen Umgang mit den Informationen auffordern. Bitte ziehen Sie nur offizielle Quellen wie die des RKI zu Rate: https://www.rki.de. Stellen Sie niemanden unter Generalverdacht! Auch besteht kein Grund, Personen, die aus den betroffenen Gebieten stammen, ohne begründeten Anlass mit besonderen Schutz- und Verhaltensmaßnahmen zu begegnen oder von diesen bestimmte Verhaltensweisen einzufordern. Dies entspricht nicht der aktuellen Gefahreneinschätzung der deutschen Gesundheitsbehörden.

Sollten Sie weitergehende Fragen haben oder in besonderer Weise betroffen sein, wenden Sie sich gerne an die folgende E-Mail-Adresse: corona@hochschule-rhein-waal.de.

Weitere Informationen werden regelmäßig auf der Homepage der Hochschule veröffentlicht.

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