03.11.2020

Coronavirus: Aktuelle Information

An dieser Stelle informiert das Präsidium über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen der Hochschule in Bezug auf den Umgang mit der Corona-Pandemie. Zudem wird allen Hochschulangehörigen empfohlen, die aktuellen Hygiene- und Sicherheitshinweise zu beachten und die Informationslage aufmerksam zu verfolgen.

Ausweitung der Maskenpflicht

Aufgrund der aktuell stark steigenden Infektionszahlen beschließt das Präsidium gemäß der Regelungen der Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) vom 30.10.2020 die Ausweitung der bestehenden Maskenpflicht. Ab dem 3. November sind Hochschulangehörige und Gäste verpflichtet, nicht nur auf den Verkehrsflächen und in besonderen Situationen, sondern grundsätzlich an der Hochschule eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Diese Vorgabe gilt für Lehr- und Prüfungsveranstaltungen, für Vortragende und Teilnehmer*innen sonstiger Veranstaltungen, in Besprechungen, in allen Räumen sowie in Wartebereichen vor Gebäuden; sie ist bis auf Weiteres gültig.

Ausnahmen von der Maskenpflicht sind nur nach § 3 Abs. 4 CoronaSchVO für Lehrkräfte bei Bildungsveranstaltungen sowie nach § 3 Abs. 2 CoronaSchVO in Büroräumen jeweils unter Einhaltung des Mindestabstandes möglich.

 

Flexibles Online-Semester

Das Wintersemester 2020/21 hat die Hochschule Rhein-Waal als „flexibles Online-Semester“ geplant, wobei den Fakultäten eine Variabilität in der Ausgestaltung ermöglicht wurde. Das Spektrum reicht hier von vereinzelten Präsenz- und Blended-Learning-Angeboten bis hin zu reinem Distance Learning. Unter den jeweils aktuell gegebenen Hygienevorschriften können ausgewählte Präsenzveranstaltungen angeboten werden (Praktika, Prüfungen und freiwillige Zusatzangebote). Bei der Planung von Veranstaltungen wurde dies sorgfältig berücksichtigt; Präsenz bleibt eine Ausnahme und ist nur vorgesehen, wo unabdingbar nötig.

Die Vorgaben des Rahmenhygienekonzepts der Hochschule Rhein-Waal haben weiterhin Bestand. Die dort aufgeführten Szenarien können mögliche Anweisungen durch die Gesundheitsbehörden aufgreifen. Die Szenarien sollen allen an der Hochschule einen Einblick geben, worauf sich möglicherweise vorbereitet werden muss. Eine Umsetzung und striktere Handhabung erfolgen jedoch erst nach einer entsprechenden Verfügung durch die Gesundheitsbehörden bzw. zuständigen Ministerien. Erst wenn von diesen Stellen neue Vorgaben kommen, muss die Hochschule Rhein-Waal darauf reagieren (wie bereits im März dieses Jahres). Der Ansatz der Hochschule war es, vorbereitet zu sein, mit dem Wissen, dass es erneut zu dieser Situation kommen kann, aber nicht kommen muss.

Aktualisiertes Rahmenhygienekonzept der Hochschule Rhein-Waal

Eine Rückkehr zum Normalbetrieb in Präsenz im Wintersemester ist wenig wahrscheinlich. Das mögliche Maß an Präsenz ist hierbei an den Hochschulstandorten bundesweit sehr unterschiedlich, was im Wesentlichen durch die Zusammensetzung der Studierendenschaft sowie die unterschiedlichen Voraussetzungen hinsichtlich der Ressourcen, insbesondere Raumkapazität und Personal, beeinflusst wird.

Die Planung und Durchführung des Wintersemesters 2020/21 muss mit Blick auf das derzeitige Pandemiegeschehen erfolgen und dabei die bereits gewonnen Erkenntnissen und Erfahrungen berücksichtigen. Das Wintersemester wird insgesamt so zu planen sein, dass nicht zu viele Menschen auf einmal in den Gebäuden versammelt sind, damit Abstandsgebote und Hygieneregeln jederzeit eingehalten werden können.

Das aktualisierte Rahmenhygienekonzept gibt hierzu Richtlinien, Empfehlungen, aber auch zwingend umzusetzende Vorgaben, um bestmöglichen Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu geben und der Eindämmung der Pandemie an der Hochschule Rhein-Waal begegnen zu können. Es beschreibt die notwendigen Maßnahmen in einer Epidemie, die zur Umsetzung der Sicherheitsauflagen im Bereich der Hygiene ergriffen werden, um alle Mitglieder der Hochschule umfassend zu schützen.

Hinweise für (Reise-)Rückkehrer aus Risikogebieten

Hier finden Sie aktuelle Informationen und Hinweise für Ihre Einreise nach Deutschland bzw. Nordrhein-Westfalen.

Besondere Regelungen in der aktuellen Pandemie

Am 8. Mai 2020 hat das Präsidium die Ordnung zur Kompensation der Folgen der Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie für Studium und Lehre an der Hochschule Rhein-Waal beschlossen; diese ist am 9. Mai in Kraft getreten. Diese Ordnung regelt insbesondere flexible Lehr- und Prüfungsformate, Freiversuchs- und Wiederholungsmöglichkeiten, eine verlängerte Regelstudienzeit sowie erweiterte Nachteilsausgleiche.

Das Präsidium hatte sich seit der Veröffentlichung der Landesverordnung mit dieser umfassend beschäftigt und die daraus resultierenden Notwendigkeiten der Umsetzung für die Hochschule erarbeitet. Die nunmehr vorliegende Ordnung wurde seitens des Präsidiums mit der AG Digitale Bildung sowie in mehreren ausführlichen Sitzungen in der Fakultätenkonferenz intensiv beraten und entwickelt, immer die möglichst übergreifenden Regelungen in Bund und Land berücksichtigend, jedoch zugleich offen für Freiheitsgrade bei sich verändernder Sachlage. Dies vor allem, um einerseits das bereits begonnene Semester bzw. dessen Vorlesungszeit nunmehr zeitnah (und rückwirkend) abzusichern. Andererseits sollen im Laufe der kommenden Wochen und Monate möglichst weite Spielräume bestehen, um auf Veränderungen reagieren zu können und häufige Änderungen in der Ordnung auszuschließen. Diese Flexibilität ist mit der am 9. Mai veröffentlichten Ordnung gegeben.

Die Regelungen der Ordnung dienen dazu, den bereits vollzogenen Start ins digitale Semester nunmehr rechtlich abzusichern, weshalb hier die „digitale Form“ in den Vordergrund gestellt wird. Nicht zuletzt deshalb, um Motivation und Respekt in die Hochschule zu tragen, die der fortwährenden Pandemie gerecht werden. Trotz Fokus auf Digitalität wurden mit der Ordnung Regelungen getroffen, die es jederzeit ermöglichen, andere Formen entsprechend der Maßgaben des Bundes und des Landes umzusetzen, um so weitere Spielräume für die Fakultäten zu schaffen.

Die letztliche Entscheidung und Verantwortung für den Beginn der Flexibilisierung an der gesamten Hochschule liegt beim Präsidium, das die Funktionalität der gesamten Hochschule insbesondere im Bereich Studium und Lehre zu verantworten hat. Hier muss die Hochschule ihrer grundlegenden Verantwortung gerecht werden und auch in der Krise – ihrem verfassungsmäßigen Auftrag entsprechend – die Lehr- und Prüfungsverpflichtungen ordnungsgemäß erfüllen.

Auf Basis der Rückmeldungen aus den Fakultäten und der Verwaltung wird das Zentrum für Qualitätsverbesserung in Studium und Lehre (ZfQ) eine informative Handreichung zur Ordnung zur Verfügung stellen. Diese soll auf Basis der Erfahrungen während des Fortbestehens der Pandemie-Regelungen fortlaufend ergänzt werden.

Zudem wird auch ein mittelfristiger Plan zur weiteren Umsetzung des geschützten Kernbetriebes mit Blick auf den Übergang in das Wintersemester 2020/21 geschaffen.

Die Ordnung zur Kompensation der Folgen der Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie für Studium und Lehre an der Hochschule Rhein-Waal finden Sie hier.

Geschützter Kernbetrieb

Die Hochschule Rhein-Waal wurde im Zuge der Corona-Pandemie frühzeitig zum Schutz all ihrer Mitglieder in den geregelten Notbetrieb versetzt. Das diente dem Gesundheitsschutz aller Mitglieder. Umfassende Möglichkeiten zur Nutzung des Home Office wurden vorgehalten. Der entsprechende Präsidiumsbeschluss vom 17. März 2020 hatte eine Gültigkeit bis zum 19. April.

Ab dem 20. April wird der Dienstbetrieb an der Hochschule Rhein-Waal in den geschützten Kernbetrieb überführt. Die Präsenz vor Ort ist dabei weiterhin auf ein Mindestmaß zu begrenzen. Dennoch ist es zur Implementierung digitaler Lehrangebote und der Sicherung des Semesterverlaufes notwendig, den Zugang zu Büroräumen, den Schichtbetrieb in Laboren zu Forschungszwecken, den Zutritt zur Gestaltung des digitalen Lehrbetriebes z.B. zur Aufnahme von Veranstaltungen zu ermöglichen. Alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen sowie Versammlungen, bei denen es zu Begegnungen von Menschen kommt, unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden, sowohl in Gebäuden als auch unter freiem Himmel sind weiterhin untersagt und die Hygienebestimmungen einzuhalten.

„Wir wollen nunmehr gemeinsam die Bekämpfung der Corona-Pandemie tragfähig mitgestalten, weshalb wir die Hochschule in den geschützten Kernbetrieb als Basis für den weiteren Betrieb und im Nachgang der Regierungserklärung der Bundesregierung überführen. Unser besonderer Dank gilt all jenen Hochschulangehörigen, die in dieser besonderen Situation bereits in den vergangen Wochen Enormes geleistet haben und all jenen, die die kommenden Zeiten gestalten, so dass die Hochschule ihren Betrieb aufrechterhalten und neue Formate entwickeln kann,“ betont der Präsident, Dr. Oliver Locker-Grütjen.

Unser FAQ finden Sie hier.

 

Taskforce Coronavirus

Die Hochschule Rhein-Waal hat eine Taskforce Coronavirus eingerichtet, die die Situation beobachtet und mögliche Maßnahmen abstimmt. Derzeit trifft sich diese mehrmals in der Woche, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Die Arbeitsgruppe greift zudem auf wissenschaftliche Expertise aus den Fakultäten und Einrichtungen der Hochschule zurück und stimmt sich mit den Gesundheitsbehörden ab. Weiterhin findet eine enge Abstimmung auch mit den anderen Hochschulen des Landes NRW statt.

Hygiene

Ein verstärkter Fokus auf Hygienemaßnahmen sowie ‑aufklärung hat zum jetzigen Zeitpunkt oberste Priorität. So wurden beispielsweise in der gesamten Hochschule Plakate mit Hygienehinweisen verteilt und zusätzliche Stationen zur Handdesinfektion eingerichtet. Zum Schutz vor Infektionen bittet die Hochschule weiterhin, unbedingt die nachfolgend aufgeführten Hygienemaßnahmen zu beachten:

  • Regelmäßig und gründlich Hände mit Seife waschen (für mindestens 20 Sekunden)
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • In die Ellenbeuge und nicht in die Hand husten und niesen
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Abstand von mindestens einen Meter zu anderen Menschen halten
  • Bei Erkrankungsverdacht zuhause bleiben, Kontakt zu anderen Personen vermeiden, auch in häuslichem Umfeld. Mahlzeiten zu getrennten Zeiten einnehmen und sich möglichst in getrennten Zimmern aufhalten sowie regelmäßig und ausgiebig lüften.
  • Schutzmasken für Mund und Nase beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln tragen (Pflicht ab 27.04.2020)

Empfehlungen

Das Präsidium der Hochschule Rhein-Waal empfiehlt allen Hochschulangehörigen, die aktuellen Informationen, Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen und die Informationslage zu beobachten.

  • Das Auswärtige Amt gibt Reise- und Sicherheitshinweise. Diese finden Sie hier.
  • Das Bundesministerium für Gesundheit informiert zum Coronavirus. Diese Informationen finden Sie hier.
  • Das Robert Koch-Institut stellt aktuelle Informationen zur Verfügung (diese finden Sie hier) und eine „Fragen und Antworten“-Auflistung (diese finden Sie hier).
  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus. Diese finden Sie hier.
  • Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Seite des Kreis Kleve (diese finden Sie hier) und in der aktuellen Pressemitteilung.
  • Aktuelle Informationen zum Kreis Wesel finden Sie hier.
  • Aktuelle Informationen zu der Stadt Kleve finden Sie hier.
  • Aktuelle Informationen zu der Stadt Kamp-Lintfort finden Sie hier.

Weitere Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert Koch Instituts finden Sie im Downloadbereich.

Informationsangebot der Bibliothek

Eine umfangreiche Übersicht zur aktuellen Angeboten finden Sie auf den Seiten der Bibliothek.  

Generelle Hinweise       

Die Hochschule weist nach wie vor auf die Empfehlungen und Einschätzungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) und der Gesundheitsministerien zum Umgang mit dem Coronavirus hin: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebie...

  • Symptomfreie Personen, die nicht in den letzten 14 Tagen in den vom RKI genannten Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten in Deutschland waren und auch keinen Kontakt zu Dritten mit bestätigtem Covid-19-Befund hatten, gelten als gesund.
  • Symptomfreie Personen, die in den letzten 14 Tagen in den vom RKI genannten Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten in Deutschland waren und/oder Kontakt zu Dritten mit bestätigtem Covid-19-Befund hatten, sollten nach Rücksprache mit der zuständigen Gesundheitsbehörde für die Dauer von 14 Tagen nach Rückkehr bzw. nach Kontakt den Umgang mit anderen Personen vermeiden und im häuslichen Bereich bleiben.

Die untere Gesundheitsbehörde des Kreises Kleve ist montags bis freitags in der Zeit von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr unter der Rufnummer 02821 85 – 311 erreichbar (https://www.kreis-kleve.de/de/fachbereich5/coronavirus/).

Die untere Gesundheitsbehörde des Kreises Wesel ist unter der Rufnummer 0281 207 – 0 erreichbar (https://www.kreis-wesel.de/de/dienstleistungen/infektionskrankheiten-meldung-information-und-beratung/).

  • Personen, die typische Symptome der Erkrankung an sich feststellen, sich in einem Bereich mit Erkrankungsfällen aufgehalten haben bzw. Kontakt zu Erkrankten hatten, sind aufgefordert, zu Hause zu bleiben und sich unbedingt an den Hausarzt zu wenden. Bitte informieren Sie Ihre Arztpraxis vorab telefonisch über Ihre Symptome und die Absicht Ihres Besuchs.

Noch folgender Hinweis: Zurzeit kursieren viele Gerüchte über die Verbreitung des Coronavirus und deren Folgen. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie zu einem besonnenen Umgang mit den Informationen auffordern. Bitte ziehen Sie nur offizielle Quellen wie die des RKI zu Rate: https://www.rki.de. Stellen Sie niemanden unter Generalverdacht! Auch besteht kein Grund, Personen, die aus den betroffenen Gebieten stammen, ohne begründeten Anlass mit besonderen Schutz- und Verhaltensmaßnahmen zu begegnen oder von diesen bestimmte Verhaltensweisen einzufordern. Dies entspricht nicht der aktuellen Gefahreneinschätzung der deutschen Gesundheitsbehörden.

Weitere Informationen werden regelmäßig auf der Homepage der Hochschule veröffentlicht.