10.06.2020

Coronavirus: Aktuelle Information

An dieser Stelle informiert das Präsidium über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen der Hochschule in Bezug auf den Umgang mit der Corona-Pandemie. Zudem wird allen Hochschulangehörigen empfohlen, die aktuellen Hygiene- und Sicherheitshinweise zu beachten und die Informationslage aufmerksam zu verfolgen.

Rahmenhygienekonzept der Hochschule Rhein-Waal

Im Hinblick auf den Start einer notwendigen und ausgesuchten Teilpräsenz in Lehre, Studium, Forschung sowie administrativer Tätigkeit an der Hochschule Rhein-Waal hat das Präsidium ein Rahmenhygienekonzept beschlossen. Das Konzept beschreibt die notwendigen Maßnahmen, die zur Umsetzung der Sicherheitsauflagen im Bereich der Hygiene ergriffen werden, um alle Mitglieder der Hochschule umfassend zu schützen. Es soll bei der Umsetzung der geltenden Rechts-, Verordnungs- und Verfügungslage helfen, nicht jedoch an deren Stelle treten.

Dabei gilt grundsätzlich:

Das Semester soll so erfolgreich wie möglich durchgeführt werden.

Digitale Lehr-, Veranstaltungs- sowie Prüfungsformate haben Vorrang.

Praxisanteile sollen zeitlich für das Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2020 geplant oder soweit möglich auf die danach liegende vorlesungsfreie Zeit verschoben werden.

Die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen, um Präsenz zu ermöglichen, ist zu beachten. Im Zweifelsfall ist die Notwendigkeit der Präsenz kritisch zu hinterfragen.

Diese Verantwortung tragen alle Mitglieder der Hochschule gemeinsam. Ziel ist es, erfolgreich und sicher durch die Krise zu gelangen.

Besondere Regelungen in der aktuellen Pandemie

Am 8. Mai 2020 hat das Präsidium die Ordnung zur Kompensation der Folgen der Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie für Studium und Lehre an der Hochschule Rhein-Waal beschlossen; diese ist am 9. Mai in Kraft getreten. Diese Ordnung regelt insbesondere flexible Lehr- und Prüfungsformate, Freiversuchs- und Wiederholungsmöglichkeiten, eine verlängerte Regelstudienzeit sowie erweiterte Nachteilsausgleiche.

Das Präsidium hatte sich seit der Veröffentlichung der Landesverordnung mit dieser umfassend beschäftigt und die daraus resultierenden Notwendigkeiten der Umsetzung für die Hochschule erarbeitet. Die nunmehr vorliegende Ordnung wurde seitens des Präsidiums mit der AG Digitale Bildung sowie in mehreren ausführlichen Sitzungen in der Fakultätenkonferenz intensiv beraten und entwickelt, immer die möglichst übergreifenden Regelungen in Bund und Land berücksichtigend, jedoch zugleich offen für Freiheitsgrade bei sich verändernder Sachlage. Dies vor allem, um einerseits das bereits begonnene Semester bzw. dessen Vorlesungszeit nunmehr zeitnah (und rückwirkend) abzusichern. Andererseits sollen im Laufe der kommenden Wochen und Monate möglichst weite Spielräume bestehen, um auf Veränderungen reagieren zu können und häufige Änderungen in der Ordnung auszuschließen. Diese Flexibilität ist mit der am 9. Mai veröffentlichten Ordnung gegeben.

Die Regelungen der Ordnung dienen dazu, den bereits vollzogenen Start ins digitale Semester nunmehr rechtlich abzusichern, weshalb hier die „digitale Form“ in den Vordergrund gestellt wird. Nicht zuletzt deshalb, um Motivation und Respekt in die Hochschule zu tragen, die der fortwährenden Pandemie gerecht werden. Trotz Fokus auf Digitalität wurden mit der Ordnung Regelungen getroffen, die es jederzeit ermöglichen, andere Formen entsprechend der Maßgaben des Bundes und des Landes umzusetzen, um so weitere Spielräume für die Fakultäten zu schaffen.

Die letztliche Entscheidung und Verantwortung für den Beginn der Flexibilisierung an der gesamten Hochschule liegt beim Präsidium, das die Funktionalität der gesamten Hochschule insbesondere im Bereich Studium und Lehre zu verantworten hat. Hier muss die Hochschule ihrer grundlegenden Verantwortung gerecht werden und auch in der Krise – ihrem verfassungsmäßigen Auftrag entsprechend – die Lehr- und Prüfungsverpflichtungen ordnungsgemäß erfüllen.

Auf Basis der Rückmeldungen aus den Fakultäten und der Verwaltung wird das Zentrum für Qualitätsverbesserung in Studium und Lehre (ZfQ) eine informative Handreichung zur Ordnung zur Verfügung stellen. Diese soll auf Basis der Erfahrungen während des Fortbestehens der Pandemie-Regelungen fortlaufend ergänzt werden.

Zudem wird auch ein mittelfristiger Plan zur weiteren Umsetzung des geschützten Kernbetriebes mit Blick auf den Übergang in das Wintersemester 2020/21 geschaffen.

Die Ordnung zur Kompensation der Folgen der Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie für Studium und Lehre an der Hochschule Rhein-Waal finden Sie hier.

Geschützter Kernbetrieb

Die Hochschule Rhein-Waal wurde im Zuge der Corona-Pandemie frühzeitig zum Schutz all ihrer Mitglieder in den geregelten Notbetrieb versetzt. Das diente dem Gesundheitsschutz aller Mitglieder. Umfassende Möglichkeiten zur Nutzung des Home Office wurden vorgehalten. Der entsprechende Präsidiumsbeschluss vom 17. März 2020 hatte eine Gültigkeit bis zum 19. April.

Ab dem 20. April wird der Dienstbetrieb an der Hochschule Rhein-Waal in den geschützten Kernbetrieb überführt. Die Präsenz vor Ort ist dabei weiterhin auf ein Mindestmaß zu begrenzen. Dennoch ist es zur Implementierung digitaler Lehrangebote und der Sicherung des Semesterverlaufes notwendig, den Zugang zu Büroräumen, den Schichtbetrieb in Laboren zu Forschungszwecken, den Zutritt zur Gestaltung des digitalen Lehrbetriebes z.B. zur Aufnahme von Veranstaltungen zu ermöglichen. Alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen sowie Versammlungen, bei denen es zu Begegnungen von Menschen kommt, unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden, sowohl in Gebäuden als auch unter freiem Himmel sind weiterhin untersagt und die Hygienebestimmungen einzuhalten.

„Wir wollen nunmehr gemeinsam die Bekämpfung der Corona-Pandemie tragfähig mitgestalten, weshalb wir die Hochschule in den geschützten Kernbetrieb als Basis für den weiteren Betrieb und im Nachgang der Regierungserklärung der Bundesregierung überführen. Unser besonderer Dank gilt all jenen Hochschulangehörigen, die in dieser besonderen Situation bereits in den vergangen Wochen Enormes geleistet haben und all jenen, die die kommenden Zeiten gestalten, so dass die Hochschule ihren Betrieb aufrechterhalten und neue Formate entwickeln kann,“ betont der Präsident, Dr. Oliver Locker-Grütjen.

Unser FAQ finden Sie hier.

Veranstaltungen

Bis zum 17.07.2020 werden keine Veranstaltungen an und mit der Hochschule stattfinden. Folgende Veranstaltungen fallen darunter:

  • Career Days
  • DenkWerkStadt
  • Exkursionswochen
  • Girls' and Boys' Day
  • Gasthörerschaft
  • Graduation Ceremony
  • Kinder-Uni
  • Lange Nacht der Studienberatung
  • Offenes Klimahaus
  • Schnupperstudium
  • Schülerwettbewerb „Schüler machen MI(N)T"
  • Studierende treffen Wirtschaft
  • Tag der offenen Tür
  • Workshops
  • Lange Nacht der Hausarbeiten 

Taskforce Coronavirus

Die Hochschule Rhein-Waal hat eine Taskforce Coronavirus eingerichtet, die die Situation beobachtet und mögliche Maßnahmen abstimmt. Derzeit trifft sich diese mehrmals in der Woche, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Die Arbeitsgruppe greift zudem auf wissenschaftliche Expertise aus den Fakultäten und Einrichtungen der Hochschule zurück und stimmt sich mit den Gesundheitsbehörden ab. Weiterhin findet eine enge Abstimmung auch mit den anderen Hochschulen des Landes NRW statt.

Hygiene

Ein verstärkter Fokus auf Hygienemaßnahmen sowie ‑aufklärung hat zum jetzigen Zeitpunkt oberste Priorität. So wurden beispielsweise in der gesamten Hochschule Plakate mit Hygienehinweisen verteilt und zusätzliche Stationen zur Handdesinfektion eingerichtet. Zum Schutz vor Infektionen bittet die Hochschule weiterhin, unbedingt die nachfolgend aufgeführten Hygienemaßnahmen zu beachten:

  • Regelmäßig und gründlich Hände mit Seife waschen (für mindestens 20 Sekunden)
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • In die Ellenbeuge und nicht in die Hand husten und niesen
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Abstand von mindestens einen Meter zu anderen Menschen halten
  • Bei Erkrankungsverdacht zuhause bleiben, Kontakt zu anderen Personen vermeiden, auch in häuslichem Umfeld. Mahlzeiten zu getrennten Zeiten einnehmen und sich möglichst in getrennten Zimmern aufhalten sowie regelmäßig und ausgiebig lüften.
  • Schutzmasken für Mund und Nase beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln tragen (Pflicht ab 27.04.2020)

Empfehlungen

Das Präsidium der Hochschule Rhein-Waal empfiehlt allen Hochschulangehörigen, die aktuellen Informationen, Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen und die Informationslage zu beobachten.

  • Das Auswärtige Amt gibt Reise- und Sicherheitshinweise. Diese finden Sie hier.
  • Das Bundesministerium für Gesundheit informiert zum Coronavirus. Diese Informationen finden Sie hier.
  • Das Robert Koch-Institut stellt aktuelle Informationen zur Verfügung (diese finden Sie hier) und eine „Fragen und Antworten“-Auflistung (diese finden Sie hier).
  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus. Diese finden Sie hier.
  • Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Seite des Kreis Kleve (diese finden Sie hier) und in der aktuellen Pressemitteilung.
  • Aktuelle Informationen zum Kreis Wesel finden Sie hier.
  • Aktuelle Informationen zu der Stadt Kleve finden Sie hier.
  • Aktuelle Informationen zu der Stadt Kamp-Lintfort finden Sie hier.

Weitere Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert Koch Instituts finden Sie im Downloadbereich.

Informationsangebot der Bibliothek

Eine umfangreiche Übersicht zur aktuellen Angeboten finden Sie auf den Seiten der Bibliothek.  

Generelle Hinweise       

Die Hochschule weist nach wie vor auf die Empfehlungen und Einschätzungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) und der Gesundheitsministerien zum Umgang mit dem Coronavirus hin: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebie...

  • Symptomfreie Personen, die nicht in den letzten 14 Tagen in den vom RKI genannten Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten in Deutschland waren und auch keinen Kontakt zu Dritten mit bestätigtem Covid-19-Befund hatten, gelten als gesund.
  • Symptomfreie Personen, die in den letzten 14 Tagen in den vom RKI genannten Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten in Deutschland waren und/oder Kontakt zu Dritten mit bestätigtem Covid-19-Befund hatten, sollten nach Rücksprache mit der zuständigen Gesundheitsbehörde für die Dauer von 14 Tagen nach Rückkehr bzw. nach Kontakt den Umgang mit anderen Personen vermeiden und im häuslichen Bereich bleiben.

Die untere Gesundheitsbehörde des Kreises Kleve ist montags bis freitags in der Zeit von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr unter der Rufnummer 02821 85 – 311 erreichbar (https://www.kreis-kleve.de/de/fachbereich5/coronavirus/).

Die untere Gesundheitsbehörde des Kreises Wesel ist unter der Rufnummer 0281 207 – 0 erreichbar (https://www.kreis-wesel.de/de/dienstleistungen/infektionskrankheiten-meldung-information-und-beratung/).

  • Personen, die typische Symptome der Erkrankung an sich feststellen, sich in einem Bereich mit Erkrankungsfällen aufgehalten haben bzw. Kontakt zu Erkrankten hatten, sind aufgefordert, zu Hause zu bleiben und sich unbedingt an den Hausarzt zu wenden. Bitte informieren Sie Ihre Arztpraxis vorab telefonisch über Ihre Symptome und die Absicht Ihres Besuchs.

Noch folgender Hinweis: Zurzeit kursieren viele Gerüchte über die Verbreitung des Coronavirus und deren Folgen. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie zu einem besonnenen Umgang mit den Informationen auffordern. Bitte ziehen Sie nur offizielle Quellen wie die des RKI zu Rate: https://www.rki.de. Stellen Sie niemanden unter Generalverdacht! Auch besteht kein Grund, Personen, die aus den betroffenen Gebieten stammen, ohne begründeten Anlass mit besonderen Schutz- und Verhaltensmaßnahmen zu begegnen oder von diesen bestimmte Verhaltensweisen einzufordern. Dies entspricht nicht der aktuellen Gefahreneinschätzung der deutschen Gesundheitsbehörden.

Sollten Sie weitergehende Fragen haben oder in besonderer Weise betroffen sein, wenden Sie sich gerne an die folgende E-Mail-Adresse: corona@hochschule-rhein-waal.de.

Weitere Informationen werden regelmäßig auf der Homepage der Hochschule veröffentlicht.